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Draisinenstrecke zwischen Schöppenstedt und Schöningen?



Wolfenbüttel

Draisinenstrecke zwischen Schöppenstedt und Schöningen?


Auf dem Bild zu sehen sind von links: Karl-Heinz Mühe, MdL Marcus Bosse, Rolf Dieter Backhaus und Henry Bäsecke, Foto: privat

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Schöningen. Der Bahngleisabschnitt zwischen Schöppenstedt und Schöningen wird seit der Inbetriebnahme der RegioBahn nicht mehr befahren und liegt seitdem Brach. Dieser Umstand könnte sich künftig zu einer Attraktion entwickeln, von der die Städte Schöppenstedt und Schöningen langfristig profitieren.

Gemeinsam mit Schöppenstedts Bürgermeister Karl-Heinz Mühe, Schöningens Bürgermeister Henry Bäsecke und Helmstedts stellvertretendem Landrat Rolf-Dieter Backhaus traf sich der SPD-Landtagsabgeordnete Marcus Bosse im brandenburgischen Zossen, wo sich ein solcher Draisinenbetrieb mittlerweile zu einem echten touristischem Highlight entwickelt hat. Jährlich knapp 25.000 Karten verkauft die Erlebnisbahn.de GmbH, die neben der Strecke zwischen Zossen und Mellensee noch in weiteren Bundesländern Draisinenstrecken betreibt. Im Gespräch mit den Geschäftsführern Jörn Schneider und Jan Jähnke wurde deutlich, dass die Strecke zwischen Schöppenstedt und Schöningen durchaus für den Draisinenbetrieb geeignet wäre. „Hier könnten wir eine in der Region einzigartige Attraktion errichten und damit viele Besucher nach Schöppenstedt und nach Schöningen locken“, so Bosse, der neben seiner Abgeordnetentätigkeit Vorsitzender der SPD im für den Schienenverkehr zuständigen Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) ist. Auch Bäsecke und Backhaus, der im ZGB dem Verkehrsausschuss angehört, begrüßen die Initiative und sagten ihre Unterstützung zu. „Draisinenfahrten wären ein Angebot, um Menschen für die Region zu begeistern und beispielsweise die Gäste des Paläon zu bewegen, ihren Aufenthalt zu verlängern“, so Bäsecke. „Ein Freizeitangebot dieser Art ist im gesamten Umland nicht zu finden und würde einen weiteren Bereich zur touristischen Entwicklung darstellen.“ Backhaus hob insbesondere die Chance hervor, zusätzliche Besucher für das Forschungs- und Erlebniszentrum Schöninger Speere zu gewinnen. Nach einer Probefahrt waren sich die Politiker einig, das Projekt weiter zu verfolgen.


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