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Ein Puppenhaus für die Feuerwehr



Goslar

Ein Puppenhaus für die Feuerwehr


Da qualmt das Puppenhaus: Die Beteiligten sind begeistert von der Technik auf der Rückseite des Häuschens. Foto: Alec Pein
Da qualmt das Puppenhaus: Die Beteiligten sind begeistert von der Technik auf der Rückseite des Häuschens. Foto: Alec Pein

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Goslar. Die Ortsfeuerwehr Goslar kann sich über ein sogenanntes Rauchdemohaus freuen: Es sieht aus wie ein Puppenhaus, ist jedoch ein durchdachter Apparat zum Verdeutlichen brandgefährlicher Situationen. Aus Spendengeldern der Hildegard-Reissdorf-Stiftung konnte dieser 2.500 Euro teure Baustein für die Brandschutzerziehung finanziert werden.

Wie gefährlich schnell sich Brandrauch in einem Gebäude ausbreitet, ist für Laien schwer nachvollziehbar. So sind sich viele nicht  um die tödliche Gefahr des Brandrauches bewusst und so ist gerade für Kinder eine brandgefährliche Situation schwer oder gar nicht einschätzbar. Für Brandschutzerzieher bietet ein Rauchdemohaus die Möglichkeit, die Gefahren des Brandrauches für Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen erlebbar zu machen. Der Apparat wurde von der Firma Bals gebaut, welche sich auf diese besondere Art von "Puppenhäusern" spezialisiert hat.

Auch im aktiven Dienst sinnvoll


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Ortsbrandmeister Olaf Laue, Dieter Jordan (Team Kindergeburtstag) und Christian Voges vom Team für Brandschutzerziehung. Foto:



Die Goslarer Ortsfeuerwehr bietet neben Kindergeburtstagen, bei denen auch immer Branschutzerziehung eine große Rolle spielt, auch Brandschutzerziehung in Schulen an. Dort werden im Jahr 500 bis 600 Schülerinnen und Schüler von Ehrenamtlichen zum Thema Brandschutz belehrt. Allein aus diesem Grund ist das Rauchdemohaus eine sehr sinnvolle Investition, finden alle Beteiligten. Jedoch nicht nur in Schulen und Kindergärten wird das Rauchdemohaus zum Einsatz kommen: Auch die angehenden und bereits aktiven Feuerwehrleute können an dem Modell erproben wie sich die Rauchentwicklung in einem Haus verhält. Olaf Laue dankte dafür besonders Landrat Thomas Brych, der zur Stiftung vermittelte. Die Idee stammt von Dieter Jordan, der mit weiteren Ehrenamtlichen das "Projekt Kindergeburtstag" der Feuerwehr durchführt: Zuerst habe man selber ein solches Demohaus bauen  wollen, nun aber sei man froh ein professionelles und durchdachtes Gerät zu besitzen. Jordan präsentierte das Haus und wies auf die viele Technik sowie die vielen versteckten Gefahren, welche die Kinder dann selbst entdecken sollen, hin. Die Räume des Hauses sind zudem durch etwa Klassenzimmer, oder Räume austauschbar, in denen bereits ein Brand stattgefunden hat. Der Förderverein der Ortsfeuerwehr Goslar e.V. will entsprechende Module anschaffen.


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