Einnahmen durch Hundesteuer in Helmstedt leicht gestiegen

Wer einen oder mehrere Hunde hält, muss dafür eine entsprechende Steuer an die Kommune entrichten. regionalHeute.de hat nachgefragt, wie viel Geld dadurch in die Stadtkasse geflossen ist.

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Symbolfoto.
Symbolfoto. | Foto: Pixabay

Gifhorn. Jeder, der in der Stadt Gifhorn einen Hund hält, ist zur Abgabe der Hundesteuer verpflichtet. Zum 1. Januar 2025 waren 2.384 Hunde gemeldet, zum Jahresende 2025 sank die Zahl leicht auf 2.367 Tiere. Das gab die Stadt Gifhorn auf Nachfrage von regionalHeute.de bekannt.



Insgesamt nahm die Stadt 2025 durch die Hundesteuer 222.397 Euro ein. Damit liegen die Einnahmen leicht über dem Vorjahr, als 2.406 Hunde registriert waren und 220.652 Euro eingenommen wurden. 2023 wurden noch über 2.500 Hunde gemeldet, wodurch die Hundesteuer Einnahmen von 227.000 Euro erzielte.

Hundesteuer in Gifhorn


Jede Kommune kann die Hundesteuer selbst festlegen. In der Region kommen da ganz unterschiedliche Beträge zusammen. Besonders im Hinblick auf die sogenannten "gefährlichen Rassen". Dafür werden in manchen Kommunen extra Steuern fällig. Die können bis zu 600 Euro betragen. Auch in Gifhorn wird eine Extra-Steuer für "gefährliche Rassen" erhoben. Hundehalter müssen in der Stadt Gifhorn für den ersten Hund 78 Euro im Jahr zahlen. Hat man einen zweiten Hund, kostet der nochmals 144 Euro, jeder weitere Hund kostet dann schon 156 Euro. Hält man sich einen Hund, der zu einer gefährlichen Rasse zählt, werden 600 Euro jährlich fällig.

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