Wolfenbüttel

"Energiewende retten"



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07.12.2013


Landkreis. In Berlin demonstrierten 16000 Menschen für die Energiewende. Auch Bürger aus der Region nahmen an der Demonstration für eine nachhaltige Energiepolitik teil. Die Bürger forderten klar: einen deutlich schnelleren Ausstieg aus der Atomkraft, keine neuen Kohlekraftwerke und kein Fracking - dafür einen schnellen Ausbau der erneuerbaren Energien aus Sonne, Wind, Wasser und Speicher.

Eine Versorgung aus 100 Prozent erneuerbarer Energien sei, so Lutz Seifert von der Klimaschutzgruppe Schöppenstedt in einer Pressemitteilung, möglich und notwendig. Es könne keinen Zweifel mehr geben. Der Klimawandel habe das Leben auf der Erde erreicht. In Deutschland habe es in den letzten elf Jahren drei Jahrhunderthochwasser gegeben.

Der Weltklimarat IPCC habe in diesem Jahr einen neuen Sachstandsbericht veröffentlicht und stelle darin fest, dass die Hauptursache der Erwärmung die Freisetzung von Treibhausgasen, insbesondere von Kohlendioxid (CO2) sei. Trotzdem würden neue Kohlekraftwerke gebaut. Dabei würden pro Kilowattstunde (kWh) die mit Kohlekraftwerken erzeugt wird rund ein Kilogramm CO2 freigesetzt.

Dies seien Gründe gewesen warum die Menschen bei der Demonstration "Energiewende retten", vom Berliner Hauptbahnhof zum Bundeskanzleramt zogen. Die Demonstranten umzingelten mit einer Menschenkette das Kanzleramt. Außerhalb des Parlaments wurde Druck gemacht, für einen wirklichen Klimaschutz damit auch die nachfolgenden Generationen hier auf dieser Erde noch leben können.

Lutz Seifert, Mitglied der Klimaschutzgruppe Schöppenstedt, sagt: „Die Demonstration zeigte deutlich was die Mehrheit der Bevölkerung will - keine Atomkraft, kein Fracking, keine Kohle - dafür Klimaschutz und eine Energiewende in der Hand der Bürger.“


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