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Helmstedt: Erster Spatenstich für Amazon-Umverteilzentrum in Barmke gesetzt



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Erster Spatenstich für Amazon-Umverteilzentrum in Barmke gesetzt

In dem Gewerbegebiet sollen insgesamt 1.000 Arbeitsplätze entstehen.

Von links: Bürgermeister Wittich Schobert, Bauherr Gregor Baum und Landrat Gerhard Radeck.
Von links: Bürgermeister Wittich Schobert, Bauherr Gregor Baum und Landrat Gerhard Radeck. Foto: Landkreis Helmstedt

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Helmstedt. Am gestrigen Mittwoch wurde der erste Spatenstich als Symbol für den offiziellen Baustart auf dem Gewerbegebiet Barmke vollzogen, wie der Landkreis Helmstedt mitteilt. Der Landrat Gerhard Radeck, Bürgermeister Wittich Schobert, weitere Vertreter der Verwaltung und Politik sowie der geschäftsführende Gesellschafter des Investors und Bauherrn Gregor Baum und einige bauausführende Firmen haben das Projekt gemeinsam eröffnet. Nach umfangreicher Vorplanung begannen damit die Erschließungsarbeiten auf den Flächen im zukünftigen Gewerbegebiet „A2-Barmke“ bei Helmstedt an der A2, auf welchem unter anderem auch ein Umverteilungszentrum entstehen wird. Dabei handelt es sich beim Nutzer um den Versandhandel Amazon, wie dieser auf Nachfrage von regionalHeute.de berichtet.



Mit der Baustelleneinrichtung werden Bau- und Erschließungsstraßen auf dem Grundstück mit einer Gesamtbruttofläche von rund 45 Hektar angelegt. Neben dem Abtragen von Oberboden werde mit Erdarbeiten zur Grabenumverlegung und zur Herstellung eines Regenrückhaltebeckens begonnen.

„Die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt Helmstedt und dem Landkreis haben für einen zügigen Ablauf von der Planung bis zum Start der Bauarbeiten geführt“, freut sich Landrat Gerhard Radeck. „Die entstehenden 1.000 Arbeitsplätze, die Gewerbesteuereinnahmen und die Gemeindeanteile an der Einkommenssteuer werden dem Landkreis und den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden einen ordentlichen Schub geben.“

Herzstück der Logistik


Der erste Nutzer des Gewerbegebietes ist der Versandriese Amazon. Dabei seien die Logistikzentren das Herzstück der Amazon Logistik, teilt das Unternehmen mit. Sie würden die Bestellung auf den Weg bringen, nachdem Kunden bei amazon.de auf „Kaufen“ geklickt haben. In den Logistikzentren werde Ware angenommen, eingelagert, kommissioniert, verpackt und von den Lieferpartnern abgeholt. Dabei gehe es sowohl um Ware, die Kunden von Amazon erwerben, als auch um Ware von Händlern, die den Service „Verkaufen bei Amazon“ und/oder den Service „Versand durch Amazon“ nutzen. Aktuell habe Amazon 16 Logistikzentren, acht Sortierzentren und über 30 Verteilzentren in Deutschland, wie das Unternehmen weiter berichtet. Dieses Netzwerk helfe bei der Kundennachfrage nach schnelleren und flexibleren Lieferoptionen gerecht zu werden.


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