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Erster Spatenstich für Flüchtlingsunterkunft in Bienrode



Braunschweig

Erster Spatenstich für Flüchtlingsunterkunft in Bienrode

von Robert Braumann


Nach dem Baubeginn der Flüchtlingsunterkunft in der Glogaustraße wurde am Donnerstag auch der erste Spatenstich für die Unterkunft in Bienrode gesetzt. Foto: Robert Braumann
Nach dem Baubeginn der Flüchtlingsunterkunft in der Glogaustraße wurde am Donnerstag auch der erste Spatenstich für die Unterkunft in Bienrode gesetzt. Foto: Robert Braumann Foto: Robert Braumann

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Braunschweig. Nach dem Baubeginn der Flüchtlingsunterkunft in der Glogaustraße wurde am Donnerstag auch der erste Spatenstich für die Unterkunft in Bienrode gesetzt.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Annegret Ihbe, sagte im Rahmen der Veranstaltung, dass der Standort optimal sei. Anbindung an die Öffentlichen Verkehrsmittel, die Grundschule und der nahe Einkaufsmarkt würden einen gute Infrastruktur bieten. Braunschweig solle den geflüchteten Menschen eine neue Heimat bieten. Bezirksbürgermeister Gerhard Stülten mahnte an, dass man sich immer wieder vor Augen führen sollte, welch großes Leid die meisten Menschen hinter sich hätten, die nun hier wären. Er lobte den Willen der einzelnen Institutionen vor Ort die Flüchtlinge integrieren zu wollen. Er sei sich sicher, dass es zu einen guten Miteinander kommen könne. Bis zu 100 Menschen können in das Gebäude in Bienrode ziehen.

Zu den dezentralen Unterkünften – Infos der Stadt:


Die Verwaltung hat in Anlehnung an das so genannte Bremer Modell ein Raumprogramm in modularer Bauweise für jeweils zwei, vier und sechs Personen entwickelt. Jeweils in Abhängigkeit von der sozialen Infrastruktur im Umfeld des Standortes werden Gemeinschaftsräume eingeplant. Die einzelnen Wohnmodule werden so angeordnet, dass ein Carrée mit einem Innenhof entsteht. Jedem Flüchtling stehen etwa 10 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung. Hinzu kommen die Gemeinschaftsflächen von etwa 170 Quadratmeter pro Standort. Diese finden sich, ebenso wie die Betreuungs-, Technik- und Funktionsflächen, im Erdgeschoss. Die einzelnen Wohnmodule haben jeweils eigene räumlich kompakte Sanitärzellen sowie eine Kochzeile. Die Wohnmodule werden mit einfachen, robusten Materialien wie Linoleumböden und gestrichenen Wand- und Deckenflächen ausgestattet. Bad und Küche erhalten eine Grundausstattung. Die Wohnmodule orientieren sich um einen gemeinsamen atriumförmigen Innenhof, der über den Hauptzugang erschlossen wird. Die Flächen im Obergeschoss werden über einen umlaufenden überdachten Laubengang erschlossen.


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