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Erweiterungsbau der Grundschule Lamme für Ganztagsbetrieb eröffnet



Braunschweig

Erweiterungsbau der Grundschule Lamme für Ganztagsbetrieb eröffnet

In dem Anbau wurden neben zwei Fachunterrichtsräumen eine Mensa mit Küche, der Freizeitbereich und Betreuungsräume eingerichtet.

Die Grundschule in Lamme hat jetzt einen Erweiterungsbau. Archivbild
Die Grundschule in Lamme hat jetzt einen Erweiterungsbau. Archivbild Foto: Robert Braumann

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Braunschweig. Oberbürgermeister Ulrich Markurth hat am heutigen Freitag den neuen Erweiterungsbau der Grundschule Lamme eröffnet. Mit dem Anbau, in dem neben zwei Fachunterrichtsräumen eine Mensa mit Küche, der Freizeitbereich und Betreuungsräume eingerichtet wurden, wird der Ganztagsbetrieb an der Schule ermöglicht. Außerdem wurde das Bestandsgebäude umgebaut. Insgesamt hat das Projekt 5,3 Millionen Euro gekostet. Das berichtet die Stadt Braunschweig in einer Pressemitteilung.



"Ich freue mich, dass durch den neuen Erweiterungsbau der Ganztagsbetrieb an der Grundschule Lamme ermöglicht wird", sagte Oberbürgermeister Ulrich Markurth bei der Eröffnung. Dies sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem flächendeckenden Ganztagsangebot an Braunschweiger Grundschulen. "Wir wollen den Kindern die bestmöglichen Lernbedingungen bieten. Dazu müssen wir investieren – auch um als Wohnort für junge Familien attraktiv zu bleiben", so Markurth.

Barrierefreie Zugänge gewährleistet


Der zweigeschossige Erweiterungsbau befindet sich im Südwesten des Schulgeländes und grenzt direkt an das Außengelände der Kita an. Er erstreckt sich über eine Grundfläche von etwa 550 Quadratmetern und wird barrierefrei über den Schulhof erschlossen. Für die Anlieferung des Küchenbetriebes wurden vorhandene Ressourcen in Form der bestehenden Feuerwehrzufahrt auf der Westseite genutzt. Der Neubau kommuniziert mit dem Bestandsgebäude durch großzügige Fensteröffnungen der Mensa im Erdgeschoss. Das Obergeschoss des Kubus nimmt Gestaltungselemente der Schule auf und beherbergt neben den beiden Fachunterrichtsräumen für Musik und Kunst/Werken die Bewegungs- und Betreuungsräume für den Ganztagsbetrieb. Die gesamten Räumlichkeiten im Neubau und Bestandsgebäude können über barrierefreie Zugänge sowie einen Aufzug erschlossen werden. Ein barrierefreies WC befindet sich jeweils im Erdgeschoss.


Eine Lüftungsanlage im Mensa- und Küchenbereich, sowie eine Deckenflächenheizung im Erd- und Obergeschoss des Neubaus sorgen für ein angenehmes Raumklima. Die Wärmeerzeugung erfolgt ressourcenschonend durch die Nutzung einer Wärmepumpe, welche an Erdsonden gekoppelt ist. Auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage errichtet worden, deren gewonnene Energie für die Eigennutzung herangezogen wird.
Im Bestandsgebäude wurde durch die gestiegene Anzahl der an der Schule tätigen Lehrkräfte eine Vergrößerung des Lehrerzimmers erforderlich, die durch den Auszug des Werkraums im ersten Obergeschoss und die folgende Neusortierung des Verwaltungsbereiches realisiert werden konnte. Außerdem wurden durch Umstrukturierungsmaßnahmen ein Besprechungsraum und Büros für die stellvertretende Schulleitung und die Kooperationspartner der Schule im Ganztag geschaffen. Räume für Differenzierung, Kopieren und Erste Hilfe haben auch im ersten Obergeschoss ihren neuen Platz gefunden.

Maßnahmen im Bestand eng abgestimmt


Erste Erdarbeiten für den Erweiterungsbau begannen im Sommer 2019. Um den Schulbetrieb so wenig wie möglich zu stören, wurden die Maßnahmen im Bestand eng auf den Baufortschritt des Neubaus abgestimmt. Der Ganztagsbetrieb konnte zum Schuljahresbeginn 2020/21 an den Start gehen, auch wenn noch einzelne Maßnahmen abgeschlossen werden mussten. Die Fertigstellung der Außenanlagen konnte weitestgehend zum Frühjahr 2021 realisiert werden.

Die Koordination der Baumaßnahmen machte die Nutzung der Außenspielfläche auch während des Baus möglich. So wurde der Niederseilgarten umgesetzt, erweitert und bereits während der Bauphase zur Nutzung freigegeben. Nach Fertigstellung des Gebäudes wurden die Freiflächen wiederhergestellt und mit teilweise neuen Spielgeräten bestückt. Die Ersatzpflanzungen für gerodete Büsche und Bäume werden zur Pflanzzeit im Herbst erfolgen.


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