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Es ist geschafft - Spendenläufer kommen am Nordkap an

von Anke Donner


 Nach 15 Tagen haben die Sportler endlich ihr Ziel erreicht und melden sich vom nördlichsten Punkt Europas mit einem Erfahrungsbericht. Fotos:  Rolf Nolte und Markus Jürgens
Nach 15 Tagen haben die Sportler endlich ihr Ziel erreicht und melden sich vom nördlichsten Punkt Europas mit einem Erfahrungsbericht. Fotos: Rolf Nolte und Markus Jürgens Foto: Nolte/Jürgens

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11.07.2016


Wolfshagen/Norwegen. Am 24. Juni starteten 16 Läufer des TSV Wolfshagen zu ihrem Spendenlauf zum Nordkap. Nach 15 Tagen haben die Sportler endlich ihr Ziel erreicht und melden sich vom nördlichsten Punkt Europas mit einem Erfahrungsbericht.

Start für die zehn erwachsenen und sechs jugendlichen Läufer am 24. Juni am Timmendorfer Strand. Über Dänemark, Schweden, Finnland ging es nach Norwegen. Unglaubliche 2.900 Kilometer in 15 Tagen haben sie laufend und radelnd zurückgelegt. Je Kilometer gibt es einen Euro für die Elternhilfe für das krebskranke Kind Göttingen (regionalHeute.de berichtete). In einem emotionalen Bericht lassen Rolf Nolte, zweiter Vorsitzender des TSV Wolfshagen und Markus Jürgens alle an ihrem unglaublichen Erlebnis teilhaben.
Von Markus Jürgens: Genau nach 14 Tagen und zwei Stunden sind wir am Freitag am Ziel angekommen. Die Nordkapstatue sahen wir nun zum ersten Mal in echt und nicht mehr nur auf unserem Logo. In 2.900 Kilomertern sind wir als Staffel vom Timmendorfer Strand bis zum Nordkap durchgelaufen. Regen, Hagel, Wind, Nebel und unzählige Mücken konnten uns bei unseren Spendenlauf zugunsten der Elternhilfe für das krebskranke Kind Göttingen e.V. durch Deutschland, Dänemark, Schweden, Finnland und Norwegen nicht aufhalten.


Thorsten Garbedin und Markus Juergens auf der letzten Etappe. Foto:



Die letzte Etappe von 40 Kilometern hatte es mit zirka 800 Höhenmetern noch einmal in sich. Leider erwartete uns auf den letzten Metern das typische Nordkap-Wetter. Wir liefen durch viele Wolken und Nebel und konnten nicht die volle Schönheit der Landschaft aufsaugen. Gemeinsam stellten wir uns jedoch auch dieser Hürde und genossen die letzten Meter unseres Spendenlaufs mit schweren Beinen, aber glücklichen Gesichtern. Zusätzliche Motivation bekamen wir durch eure zahlreiche Teilnahme an unser Aktion „Gemeinsam das Ziel am Nordkap erreichen“. Wir freuen uns, dass so viele mit uns die letzten Kilometer symbolisch mitgelaufen und dabei noch einige Euros in die Spendenkasse geflossen sind.


Markus Jürgens Foto: Nolte



Am Nordkap angekommen schlossen wir uns in die Arme und waren stolz auf das, was wir als starkes Team hinter uns gebracht hatten. Für jeden von uns war es eine große sportliche Herausforderung, die uns für immer in Erinnerung bleiben wird und auf die wir mit Stolz zurückblicken werden. Vor etwa zwei Jahren hatte Rolf Nolte die Idee zu diesem außergewöhnlichen Spendenlauf und auch den Mut, die Idee in die Tat umzusetzen. Lieber Rolf, das gesamte Team möchte sich auf diesem Weg für dein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement und die zahlreichen Stunden bedanken, die du in dieses Projekt im Vorfeld investierst hast. Ohne dich wären wir nie gestartet und ohne dich wären wir nie am Nordkap angekommen. Durch deine Kontakte zu zahlreichen Partnern hast du das Projekt erst ermöglicht. Bei den Vorbereitungen zum Spendenlauf haben wir gemerkt, dass es nicht einfach ist, Partner zu finden. Wir möchten uns deswegen auch bei allen Partnern bedanken, die an uns geglaubt haben und durch deren Unterstützung dieser Spendenlauf erst ermöglicht wurde. Wir freuen uns über die zahlreichen Spenden der Laufpaten. Die Gesamtspendensumme werden wir am 6. August bei der feierlichen Checkübergabe im Sonnenhotel Wolfshof in Wolfshagen im Harz bekannt geben.


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