Brüssel. Die EU-Kommission widerspricht Befürchtungen, dass die Eskalation im Iran-Krieg schon bald zu einer neuen Flüchtlingswelle in Richtung Europa führt.
Der "Bild" (Donnerstagsausgabe) sagte der für Migration zuständige EU-Kommissar Magnus Brunner mit Blick auf seine jüngsten Gespräche mit Ankara: "Ich hatte am Montag die Möglichkeit eines Telefongesprächs mit Hakan Fidan, dem Außenminister der Türkei. Der hat versichert, dass er die Grenzen zugemacht hat in Richtung Iran. Und dass er auf der anderen Seite auch dazu steht, dass wir eine gute Kooperation haben zwischen der Europäischen Union und der Türkei." Beide Seiten seien interessiert, diese Kooperation beizubehalten und sogar noch zu "intensivieren".
Mit Blick auf seine Reise in den Senegal, wo Brunner am Dienstag einen neuen Asyl-Pakt geschlossen und EU-finanzierte Boote und Schiffe der Küstenwache in Dakar übergeben hat, sagte der Österreicher der "Bild": "Senegal ist ein sehr wichtiger Partner in der Region in Westafrika. Unsere Kooperation mit Senegal funktioniert sehr, sehr gut. Wir sehen das an den Zahlen: Die illegale Migration - also die Menschen, die mit Schlepperbooten aus Senegal in Richtung Europa kommen - geht zurück. Um weit über 60 Prozent, das ist ein gutes Signal." Er habe mit Bassirou Diomaye Faye, dem Präsidenten Senegals, u.a. weitere Anstrengungen im Kampf gegen den internationalen Drogenhandel vereinbart.
EU-Kommissar rechnet wegen Iran nicht mit neuer Flüchtlingswelle
Die EU-Kommission widerspricht Befürchtungen, dass die Eskalation im Iran-Krieg schon bald zu einer neuen Flüchtlingswelle in Richtung Europa führt. Der "Bild" (Donnerstagsausgabe) sagte der für Migration zuständige EU-Kommissar Magnus Brunner mit Blick auf seine jüngsten Gespräche mit Ankara: "Ich hatte am Montag die Möglichkeit eines Telefongesprächs mit Hakan Fidan, dem Außenminister der Türkei.
Flüchtlinge auf der Balkanroute vor einem Grenzzaun (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur

