EU-Planspiel: Schüler entwerfen Gesetzentwurf zur Asylpolitik

28. Mai 2018
Die Teilnehmer des EU-Planspiels am THG. Fotos: THG
Wolfenbüttel. Auch dieses Jahr hieß es für die Zehntklässler des Theodor-Heuss-Gymnasiums (THG) wieder: Raus aus dem Schulalltag und rein in die Rolle eines EU-Politikers! Am 17. und 18. Mai schlüpften die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs für zwei Tage in die Rollen von EU-Abgeordneten und Ministern. Das teilt das THG mit.

Die Schüler verhandelten unter professioneller Anleitung des CIVIC Instituts für Internationale Bildung aus Düsseldorf, das Simulationsspiele konzipiert, pädagogisch begleitet und durchführt, einen Gesetzentwurf zur Asyl- und Flüchtlingspolitik der EU – passend zum Halbjahresthema „EU“ im Fach Politik-Wirtschaft. Finanziert wurde das Planspiel von der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Eltern- und Freundeskreis des THG. Die Schülerinnen und Schüler konnten in „Destination Europe“ die Gesetzgebung durch Kommission, Europäisches Parlament und Rat simulieren: Können sich die Mitgliedstaaten auf eine gemeinsame europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik einigen? Und wie könnte eine gemeinsame Politik aussehen?

Das „EU-Parlament“ stimmte über den Gesetzentwurf ab.

Nach einer kurzen Einführung in die Asyl- und Flüchtlingspolitik der EU und die Vorstellung der Planspielmethode konnten auch schon die Rollen verteilt werden. Nachdem sich alle in ihre Rolle eingelesen hatten und die Gremien konstituiert waren, ging es los: Die Kommission stellte ihren Verordnungsentwurf vor und alle machten sich an die Arbeit. Die Schülerinnen und Schüler, die die Medien vertraten, verfolgten die Diskussionen, schrieben Artikel, moderierten Talkshows und führten Interviews. Auch dieses Jahr konnte man so wieder aktiv (ver-)handelnde Schülerinnen und Schüler erleben, die spielend ihren politischen Erfahrungshorizont erweitern konnten und sich und ihre MitschülerInnen durch knallhartes Verhandlungsgeschick überrascht haben – auch wenn es nicht zu einer abschließenden Einigung kam. Am Ende gab es großes Lob von den Teamern, denn es wurde auf hohem Niveau diskutiert und verhandelt.

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