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Euro-Infomobil macht Station an der Otto-Bennemann-Schule



Braunschweig

Euro-Infomobil macht Station an der Otto-Bennemann-Schule


Otto-Bennemann-Schule informiert sich über EU. Foto: Privat
Otto-Bennemann-Schule informiert sich über EU. Foto: Privat Foto: Privat

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Braunschweig. Welcher ehemalige Finanzminister gilt der Legende nach als Namensgeber des Euros? Auf was einigten sich die Euro-Länder im Rahmen des sogenannten Fiskalpakts? Mit diesen und ähnlichen Fragen haben sich am Freitag, 3. Juni, 100 Schüler der Otto-Bennemann-Schule beschäftigt. Lucas Scheel, Projektmitarbeiter vom Bürger Europas e.V., berichtet im Nachfolgenden darüber.




Die Finanz- und Wirtschaftspolitik in Europa ist ein komplexes Thema und für viele Bürger schwer zu verstehen. Möglichst vielen Menschen, ob jung oder alt, die immer wichtiger werdende europäische Dimension der Finanzpolitik zu erklären, ist das Ziel der „Euro-Infotour 2016“, die vom europapolitischen Bildungsverein Bürger Europas e. V. aus Berlin, im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen, durchgeführt wird. Seit der Eröffnung der Tour durch Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble am 25. April in Berlin ist das „Infomobil“ in ganz Deutschland unterwegs und macht an Schulen und Senioreneinrichtungen halt.

Die Schüler aus Braunschweig haben an diesem Tag viel Neues gelernt. In Form eines interaktiven Quiz hatten sie die Möglichkeit, ihr Wissen über die Europäische Union zu beweisen und zu vertiefen. Für den Gewinner jeder der zwölf schwieriger werdenden Fragen gab es einen kleinen Sachpreis als Belohnung. Im Anschluss an jede Frage erläuterte der Referent Heiko Fröhlich von Bürger Europas, was es mit der richtigen Antwort auf sich hat und gab vertiefendes Hintergrundwissen weiter. Die Schüler durften natürlich auch ihrerseits Fragen stellen und mitdiskutieren, so wurde zum Beispiel erläutert, warum Deutschland sehr viel Geld für die Rettungsschirme zur Verfügung stellt, wenn es gleichzeitig selbst sehr hohe Schulden hat und ob man Staaten mit hohen Schulden noch zusätzlich mit Sanktionen in Form von Strafzahlungen belasten sollte. Insgesamt wird das Euro-Infomobil in den kommenden Wochen bundesweit an über 100 Stationen zu Gast sein.



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