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Fahrradschutzstreifen sollen teilweise entfernt werden

Eine größere Sicherheit sei durch die Schutzstreifen nicht gewährleistet - eher im Gegenteil, sagt die SPD.

von Anke Donner


Die Verwaltung soll prüfen, ob einige der Fahrradschutzstreifen - wie in der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße - entfernt werden können.
Die Verwaltung soll prüfen, ob einige der Fahrradschutzstreifen - wie in der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße - entfernt werden können. Foto: Werner Heise

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18.09.2020

Wolfenbüttel. In Wolfenbüttel soll nun geklärt werden, ob die Fahrradschutzstreifen - wie sie beispielsweise im Kalten Tal oder in der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße zu finden sind - entfernt werden können. Die Verwaltung soll dies laut Ratsbeschluss nun prüfen.



Das Gremium stimmte damit einem Vorschlag der SPD-Ratsfraktion zu. Diese hatte angeregt, einige Schutzstreifen zu entfernen, da man der Meinung sei, dass von ihnen eine weit höhere Gefahr für Radfahrer ausgehe, als ohne bestünde. Neuesten Untersuchungen zufolge hätte sich herausgestellt, dass an diesen Stellen deutlich enger überholt werde, als an Stellen ohne Markierungen. Damit werde der geltende Mindestabstand von eineinhalb Metern beim Überholvorgang nicht eingehalten, argumentiert die SPD. Die Schutzstreifen vor den Ampeln sollen jedoch bestehen bleiben. Zudem wird die Verwaltung prüfen, ob Grünpfeil-Schilder für den Radverkehr angebracht werden können. Die Anbringung solcher Schilder sei eine weitere Möglichkeit, den Radverkehr an durch Ampeln geregelten Kreuzungen und Einmündungen für Rechtsabbieger zu beschleunigen.


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