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Fahrzeug verliert in jeder Kurve Diesel: 20 Einsatzstellen für die Feuerwehr

Etwa 50 Einsatzkräfte waren mehrere Stunden beschäftigt.

An insgesamt 20 Einsatzorten musste die Straße behandelt werden.
An insgesamt 20 Einsatzorten musste die Straße behandelt werden. Foto: Feuerwehr Groß Schwülper

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18.12.2020

Landkreis Gifhorn. Mehrere Ölspuren im Raum Papenteich, Neubrück, Meine und Didderse beschäftigten die Feuerwehr am späten Donnerstagabend. Das berichtet die Feuerwehr in einer Pressemitteilung.



Um 21:50 wurde die Feuerwehr Groß Schwülper zu einer ausgelaufenen Dieselspur an die Kreuzung Hauptstraße-Schloßstraße in Groß Schwülper alarmiert. Gemeldet wurde die zirka 15 Meter lange Spur durch einen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, der zu diesem Zeitpunkt dort privat unterwegs war. Während zwei Fahrzeuge die Absperrung und Reinigung der Kreuzung vornahmen, wurde durch ein weiteres Fahrzeug der Feuerwehr und durch mehrere Einheiten der Polizei eine Kontrolle der umliegenden Hauptverkehrswege durchgeführt. Hierbei wurden weitere Dieselspuren in den Bereichen Lagesbüttel, Didderse, Rolfsbüttel und Neubrück festgestellt.


Das Fahrzeug hatte in jeder Kurve Kraftstoff verloren Foto: Feuerwehr Groß Schwülper


Unter Einsatzleiter Peter Chlebik wurden die alarmierten Kräfte der Ortsfeuerwehren Lagesbüttel, Didderse, Rolfsbüttel und Neubrück koordiniert und übernahmen ebenfalls Reinigungs- und Absicherungsmaßnahmen. Aufgrund weiterer neuer Dieselspuren im Bereich Groß Schwülper konnte kurze Zeit später der Verursacher durch die Feuerwehr ausfindig gemacht werden. Ein Defekt am Tankverschluss sorgte dafür, dass das Fahrzeug in allen Kurvenbereichen Diesel verlor. Durch eine Befragung des Fahrers ergaben sich weitere Einsatzstellen in den Ortschaften Eickhorst, Vordorf und Meine. Die bereits im Einsatz befindlichen Wehren übernahmen hier die Absicherung der Kreuzungsbereiche. Eine zwischenzeitlich hinzugezogene Fachfirma konnte kurze Zeit später die Reinigung vornehmen. Insgesamt wurden im Raum Papenteich zirka 20 Einsatzstellen durch Feuerwehren gereinigt oder bis zur Reinigung durch eine Fachfirma abgesichert.

Gegen 2 Uhr war der Einsatz für die knapp 50 Einsatzkräfte beendet.


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