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Fast 90 Gäste beim Kinoabend der CDU in Schöningen



Fast 90 Gäste beim Kinoabend der CDU in Schöningen

von Niklas Eppert


Markus Sobotta beim Wendekino. Foto: Niklas Eppert
Markus Sobotta beim Wendekino. Foto: Niklas Eppert

Schöningen. Bereits am vergangenen Dienstag luden der Helmstedter Kreisverband der CDU und der von den Christdemokraten unterstützte Bürgermeisterkandidat Markus Sobotta zum "Wendekino" ein. Dabei wurde in der Scheune unter den Augen von knapp 90 Gästen der Wendefilm "Bornholmer Straße" gezeigt.



"Wir hatten etwas Angst, dass die Stühle nicht reichen.", erklärt Anke Meyer, Frau von CDU-Ratsherr Burkhard Meyer, im Angesicht der fast 90 Gäste auf dem heimischen Hof. Das Heim des Ehepaars bot an diesem Abend die Kulisse für das Wendekino des CDU-Kreisverbands Helmstedt, bei dem unter dem Motto "Kleines Kino...Großes Kino!" der Film "Bornholmer Straße" gezeigt wurde. In dem erstmals 2014 von der ARD ausgestrahlten Film geht es um die Ereignisse des 9. November 1989 am Berliner Grenzübergang Bornholmer Straße. Dabei erzählt die Tragikomödie den Verlauf der Grenzöffnung aus Sicht eines ostdeutschen Offiziers, der sich am Ende entgegen bestehender Befehle gegen den Waffeneinsatz an der Grenze entscheidet. Im Anschluss an den Film stand Markus Sobotta, ebenso wie Landrat Gerhard Radeck (CDU), die ehemalige niedersächsische Kultusministerin und Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Elisabeth Heister-Neumann und der Schöninger CDU-Vorsitzende Hans-Joachim Rehkuh für Gespräche zu Verfügung.

Sobotta überrascht über viele Gäste


Mit den fast 90 Gästen hatten die Gastgeber nicht gerechnet. Man hatte demnach mit einer ähnlichen Besucherzahl gerechnet, wie bei der Zuhörtour vor einigen Wochen.Hier habe man den Herzoginnensaal des Schloßes für maximal 80 Gäste eingerichtet.DiesePlätze seienauch ausgefüllt worden seien. "Die hohe Besucherzahl und im Besonderen die Reaktionen der vielen Besucher auf den Film haben uns sehr überrascht.", räumt Sobotta ein. Eine Wahlveranstaltung dieser Art Mitte Oktober anzusetzen bezeichnet der Bürgermeisterkandidat als "mutig". Immerhin sei die Scheune nicht einmal geheizt gewesen und der Film bereits vor Jahren im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gezeigt worden. Dennoch habe sich die Wahl ausgezahlt, so Sobotta. "Die im Besonderen kurz nach dem Ende der Filmvorführung zu spürende emotionale Betroffenheit der Besucher war sicherlich darauf zurückzuführen, dass sich jeder mit dem Helden des Filmes in irgendeiner Weise verbunden gefühlt hat." Außerdem enthalte "Bornholmer Straße" eine nach wie vor "zeitlose Botschaft", die gerade in der heutigen politischen Auseinandersetzung nicht aus den Augen verlieren solle.




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