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FDP eröffnet Wahlkampf - Fraktionschef Dürr kommt zu Besuch



Goslar

FDP eröffnet Wahlkampf - Fraktionschef Dürr kommt zu Besuch

von Frederick Becker


Christian Dürr und Florian Schmidt (rechts) gehen zuversichtlich in den Wahlkampf. Foto: Frederick Becker
Christian Dürr und Florian Schmidt (rechts) gehen zuversichtlich in den Wahlkampf. Foto: Frederick Becker Foto: Frederick Becker

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Goslar. Am heutigen Dienstag startete die Goslarer FDP in den Bundes- und Landtagswahlkampf. Ehrengast bei der Veranstaltung im Restaurant Schiefer war der Vorsitzende der Landtagsfraktion, Christian Dürr. Er ist nach eigener Aussage davon überzeugt, dass Stephan Weils Tage als Ministerpräsident bald gezählt sind.



Gastgeber der Veranstaltung war der Goslarer FDP-Landtagskandidat Florian Schmidt. Ihm war es gelungen, Dürr kurzfristig als Redner zu gewinnen. Eigentlich hatte die Hamburger FDP-Chefin Katharina Suding ihr Kommen zugesagt, erst am Dienstagmittag musste sie jedoch wegen Krankheit absagen.

Bevor Dürr sprach, stellten sich der Goslarer JuLi-Chef Philipp Kaiser und der Seesener Landtagskandidat Alexander Bischoff den Parteifreunden vor. Bischoff kritisierte die Bildungspolitik der Bundesregierung und forderte Investitionen an Schulen, insbesondere im Bereich des digitalen Lernens. Bischoff forderte mehr Investitionen in den ländlichen Raum.


Dürr legte einen legeren Auftritt hin. Man habe durch die vorgezogenen Neuwahlen nun eine "Termindichte" im Landtag. Der Oppositionspolitiker übte harsche Kritik an der Regierung in Hannover. "Stephan Weil hat mit seiner Regierungsmannschaft abgewirtschaftet", sagte Dürr. Er sei davon überzeugt, dass das Ende der Ära-Weil gekommen sei. "Wir haben eine Landesregierung in der Krise, die vorher schon im Chaos war", sagte er.

Als große politische Baustellen nannte Dürr den Bildung, Infrastruktur und Digitalisierung. Er sprach sich gegen den aus seiner Sicht vorherrschende Abi-Hype aus. Die duale Ausbildung solle gestärkt und respektiert werden. Außerdem brauche Deutschland ein Einwanderungsgesetz, das sei zwar kein Allheilmittel, aber könne Immigranten klare Perspektiven bieten.


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