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SPD fordert Blitzeranlage an der Wolfenbütteler Straße

von Nick Wenkel


Der Verkehr auf der Wolfenbütteler Straße sorgt für Unmut der Anwohner. Foto: Robert Braumann
Der Verkehr auf der Wolfenbütteler Straße sorgt für Unmut der Anwohner. Foto: Robert Braumann Foto: Robert Braumann

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01.03.2017

Braunschweig. Die SPD-Fraktion fordert eine stationäre Geschwindigkeitsüberwachung an der Wolfenbütteler Straße. Wie aus der Beschlussvorlage des Stadtbezirksrates Viewegsgarten-Bebelhof hervorgeht, komme dabei eine Blitzeranlage in Höhe der Eisenbahnbrücken in Frage.


Die Verwaltung hat dem Rat der Stadt die Ausweitung der Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachung in Braunschweig vorgeschlagen. Ein möglicher Standort könnte laut Verwaltungsvorlage in der Wolfenbütteler Straße in Höhe der Eisenbahnbrücken entstehen. Von den Anwohnern gebe es seit Jahren erhebliche Beschwerden über Lärmbelästigungen durch deutlich zu schnelles Fahren in diesem Bereich. Dabei ginge es um den Bereich unmittelbar hinter dem Ende der Bundesautobahn 395, direkt am Autobahnkreuz Braunschweig-Süd. Der Stadtbezirksrat unterstütze daher diesen Standort für eine stationäre Geschwindigkeitsüberwachung ausdrücklich.

Ausblick auf die Unfallstatistik


Polizei-PressesprecherWolfgang Klages bestätigte auf Nachfrage von regionalHeute.de die häufige Überschreitung des Tempolimits an der Wolfenbütteler Straße, erklärt aber auch gleichzeitig, dass dies eher dem allgemeinen Verkehr geschuldet sei. Auf einer zweispurigen Straße würden die Autofahrer oft ein größeres Problem haben, die Geschwindigkeit anzupassen. Zwar versuche die Polizei mit den häufigen Radarfallen Kollisionen und Geschwindigkeitsüberschreitungen vorzubeugen, doch werde die Unfallstatistik 2016 aller Voraussicht nach mehr Schwerverletzte als im vorherigen Jahr verbuchen.


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