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Fehler in Abiturprüfung: Hat das GiS zu spät Bescheid bekommen?

von Max Förster


Gymnasium im Schloss. Foto: Max Förster
Gymnasium im Schloss. Foto: Max Förster Foto: Max Förster

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14.05.2016




Wolfenbüttel. Medienberichten zufolge sind bei den schriftlichen Geografie-Abiturprüfungen in Niedersachsen Fehler aufgetreten. Dies bestätigte auch die Schulleiterin des Gymnasium im Schloss Ulrike Schade. Sie ärgert sich allerdings nicht über die Fehler, sondern über das unter anderem von FFN falsch kommunizierte Gerücht, dass das Gymnasium im Schloss den Korrekturhinweis, der vom Kultusministerium weitergegeben wurde, nicht erhalten habe. Dies sei nämlich nicht der Fall gewesen, so Schade.

Der Korrekturhinweis durch das Kultusministerium sei, wie an allen anderen Schulen auch, per E-Mail um 10 Uhr eingegangen und wurde unmittelbar an die Schülerinnen und Schüler weitergeleitet, betonte die Schulleiterin. "Bei uns war die Information 20 Minuten später bei den Schülern." Um so erstaunlicher habe sie die Meldungen aus manchen Zeitungen und den Bericht aus den ffn-nachrichten wahrgenommen. Dort sei erklärt worden, dass die Schule den Hinweis zu spät erhalten haben soll.

Was waren die Fehler?


In den Aufgaben der schriftlichen Abiturprüfung im Fach Geografie waren zwei kleinere Fehler in dem Material zur Aufgabe, so die Schulleiterin. Zum einen ging es um die Einheit. Hier wurden anstelle von "Mrd. US-$“ fälschlicherweise „Mio. US-$“ angegeben. Zum anderen fehlte in einer weiteren Aufgabe die Größenangabe (in 1.000).

Irritationen gab es nicht



Schulleiterin Ulrike Schade: "Gut, dass jemand beim genauen Lesen des Materials die Fehler entdeckt hat." Foto: Anke Donner)



Nach Rücksprache mit den Fachkollegen habe dieser Fehler jedoch keine Auswirkungen auf die Gesamtbeurteilung, teilte Schade auf Anfrage von regionalHeute.de mit. Irritationen bei den 36 Schülerinnen und Schüler, die die Prüfung in Erdkunde auf erhöhtem Anforderungsniveau abgelegt haben, soll es auch nicht gegeben haben. "Solche Fehler sind unschön, können aber passieren", sagte Schade. "Gut, dass jemand beim genauen Lesen des Materials die Fehler entdeckt hat."


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