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Feuerwehr-Schläger: Das Netz fordert Vergeltung

von Nino Milizia


Das Netz diskutiert über die Feuerwehr-Schläger. Foto: Alexander Panknin
Das Netz diskutiert über die Feuerwehr-Schläger. Foto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

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04.01.2017

Salzgitter-Thiede. Der brutale Angriff auf die freiwillige Feuerwehr Thiede (regionalHeute.de berichtete) schlägt im Netz weiterhin hohe Wellen. Lesen sie hier, wie die Region über die skandalöse Neujahrsnacht diskutiert.


Eine Gruppe von 40 bis 50 feiernden Männern hatte die freiwillige Feuerwehr Thiede bei der Ausübung ihrer Pflicht behindert. Böller flogen und auf am Boden liegende Personen wurde eingetreten. Die Folge war, dass zwei Kameraden der Brandbekämpfung ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Während die Ermittlungen andauern, diskutiert die Region und mittlerweile ganz Deutschland über den unfassbaren Fall.

Bei der Sichtung der Facebook-Kommentare unserer Leser stießen wir auf Empörung, blanke Wut, Aufforderung zu Selbstjustiz und vor allem härtere Strafen. So schrieb sich eine Leserin in Rage: "Unfassbar, wenn ich sowas lese bekomme ich richtig Hass auf diese Idioten. Genau wie diese Arschlöcher, die die Radmuttern an Einsatzfahrzeugen lösen. Wenn man sie erwischt, sollte man ihnen die rechte Hand abhacken!" Eine andere bezieht sich auf einen Ausruf der Täter: "Mit dem Spruch ´Ach, der lebt ja noch!´ sollte er für versuchten Mord vor Gericht kommen."

Generell wird immer wieder die deutsche Justiz als zu milde bezeichnet. Besonders oft lesen sich Kommentare wie "Solange diesen Menschen strafrechtlich nichts weiter passiert, gegen sie ermittelt wird, ohne Ergebnis! Solange wird es weiter gehen und schlimmer werden. Endlich härtere Gesetze und vor allem höhere Strafen als 20 Stunden soziale Dienste". Aber auch die Brutalität der Tat wird Fragen auf: "Warum ist die derzeitige Jugend so gefühlskalt? Menschen, die uns helfen, am Boden liegend treten, Frauen Treppen runter treten, Obdachlose anzünden, keinen Respekt mehr vor den Mitmenschen haben. Armes Deutschland."

Auch nach dem Herkunftsland der Täter wird des öfteren gefragt, auch wenn im Gegenzug von der Community meist die Relevanz der Nationalität in Frage gestellt wird. Aber nicht nur die Leserschaft, sondern auch andere Feuerwehren bekunden ihre Solidarität und melden sich bei Facebook zu Wort. Unter dem Strich bleibt festzustellen, dass die Gewalt in Deutschland brachialer wahrgenommen wird und die Menschen beschäftigt.


Die Facebook-Community zeigt sich von der Brutalität geschockt. Foto: Nino Milizia


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