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Flugunfall bei Destedt – Probleme mit dem Wasserdruck

von Thorsten Raedlein



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07.08.2014


Destedt. Als am Mittwoch kurz nach 18.45 Uhr die ersten Feuerwehren der Gemeinde Cremlingen in Destedt am Wald hinter der Straße "An der Wasserfurche" eintreffen, sehen sie dichten Qualm aufsteigen. Kurz vorher ist ein Kleinflugzeug zwischen den Bäumen abgestürzt und auf einem angrenzenden Feld gelandet. Ein Landwirt, der gerade auf seinem Feld arbeitete sah zwei Personen aus dem Flieger kriechen und in den Wald laufen. Er hatte die Feuerwehr gerufen. Soweit das Übungsszenario, dem sich alle zehn Gemeindewehren stellen mussten.

Hemkenrodes Ortsbrandmeister Tobias Breske hatte die Einsatzleitung inne. Er musste den Ablauf der Maßnahmen koordinieren. Zum einen galt es die beiden – vermutlich schwer verletzten – Personen zu finden, das Flugzeugwrack sowie die brennenden Waldbereiche zu löschen und dafür vor allem die Wasserversorgung zu sichern. Alleine dafür mussten rund 750 Meter Schlauchleitung verlegt werden. Da der Wasserdruck im Destedter Leitungsnetz nicht ausreichte, wurde kurzerhand ein Wasserpendelverkehr mit den vorhandenen Tanklöschfahrzeugen der Gemeinde eingerichtet. Zur Verstärkung wurde noch ein Fahrzeug der Gemeinde Sickte angefordert.

Die Idee zu dieser Übung hatten Gemeindeausbildungsleiter Felix Pschichholz und Tim Brandes. Von den Kameraden ernteten sie Lob für diese andere Art der Übung. Der zu geringe Wasserdruck im Leitungsnetz war übrigens nicht geplant. So konnte durch die Übung sogar noch eine Schwachstelle bei Einsätzen dieser Art aufgedeckt werden.

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