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Flugzeugabsturz: Untersuchung kann bis zu einem Jahr dauern

von Alexander Dontscheff


Die Absturzstelle am Ith-Höhenzug. Foto: Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden
Die Absturzstelle am Ith-Höhenzug. Foto: Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden Foto: Polizei Hameln

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11.12.2017

Braunschweig/Coppenbrügge. Im Fall des Flugzeugabsturzes bei Hameln, bei dem ein 78-jähriger Pilot aus Braunschweig ums Leben gekommen ist, hat nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) ihre Arbeit aufgenommen. Mit einem Ergebnis ist aber sobald nicht zu rechnen.


"In sechs bis acht Wochen wird es einen Zwischenbericht geben. Bis das endgültige Ergebnis vorliegt kann es bis zu einem Jahr dauern", erklärt Germout Freitag, Pressesprecher der BFU auf Anfrage unserer Onlinezeitung.

Das Flugzeugwrack war am Samstagnachmittag kurz vor Einbruch der Dunkelheit von einem Jäger in einem Waldgebiet bei Coppenbrügge entdeckt worden. Beim Piloten konnte nur noch der Tod festgestellt werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei Hameln.

Das Flugzeug habe eingeschneit am Ith-Höhenzug in Hanglage gelegen und hätte gegen Abrutschen abgesichert werden müssen. Mitarbeiter der BFU aus Braunschweig und die Tatortgruppe der Polizei Hameln hätten ihre Ermittlungen aufgenommen und seien mit geländegängigen Einsatzfahrzeugen des DRK zur unzugänglichen Absturzstelle gebracht worden.

Absturzstelle lag weiter östlich als gedacht


Die tatsächliche Absturzstelle liege zirka 15 bis 20Kilometer östlich der angenommenen Absturzstelle und abgesuchten Bereichen entfernt. Wie das Flugzeug noch diese Strecke ohne Kontakt zum Tower zurücklegen und zusammen mit der abweichenden Mobilfunkortung einen falschen Suchradius ergeben konnte, wird Bestandteil der laufenden Ermittlungen sein.

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