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Förderung der Insektenvielfalt: Umweltminister besucht Stadtfriedhof

Die Stadt Braunschweig und der BUND haben in dem gemeinsamen Projekt "Ökologische Nische Friedhof" die Insektenvielfalt und Biodiversität im Umfeld des städtischen Friedhofs gefördert.

Von rechts nach links: Holger Herlitschke (Umweltdezernent der Stadt Braunschweig), Olaf Lies ( Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz),  Axel Ebeler (stellv. Vorstandsvorsitzender des BUND Niedersachsen), Susanne Gerstner (Geschäftsführerin des BUND Niedersachsen), Jakob Grabow-Klucken (Projektleiter "Ökologische Nische Friedhof" beim BUND Niedersachsen), Eva Goclik (BUND Kreisgruppe Braunschweig)
Von rechts nach links: Holger Herlitschke (Umweltdezernent der Stadt Braunschweig), Olaf Lies ( Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz), Axel Ebeler (stellv. Vorstandsvorsitzender des BUND Niedersachsen), Susanne Gerstner (Geschäftsführerin des BUND Niedersachsen), Jakob Grabow-Klucken (Projektleiter "Ökologische Nische Friedhof" beim BUND Niedersachsen), Eva Goclik (BUND Kreisgruppe Braunschweig) Foto: BUND Niedersachsen

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01.08.2020

Braunschweig. Auf seiner Sommerreise hat Umweltminister Olaf Lies am Freitag den Stadtfriedhof in Braunschweig besucht. Seit September 2017 führt der BUND dort gemeinsam mit der Stadt Braunschweig im Projekt „Ökologische Nische Friedhof“ Maßnahmen zur Förderung der Insektenvielfalt durch. Ende Juni wurde dem Projekt die Auszeichnung "Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt" verliehen. Dies berichtet der BUND Landesverband Niedersachsen.


Auf einem Rundgang informierte sich der Minister, wie städtische Flächen zum Artenschutz beitragen können und dabei nicht nur einen Mehrwert für die Tier- und Pflanzenwelt, sondern auch für das Lebensgefühl in der Stadt haben. Seit Projektbeginn haben der BUND und der städtische Fachbereich Stadtgrün und Sport mehrjährige, blütenreiche Wildblumenwiesen angelegt und heimische Bäume und Sträucher gepflanzt. Vier speziell angelegte Mustergrabstellen veranschaulichen, wie eine Grabbepflanzung ökologisch und wildbienenverträglich gestaltet werden kann.

Holger Herlitschke, Umweltdezernent der Stadt Braunschweig, betont: „Der Stadtfriedhof erfüllt durch sein Alter und seine Gestaltung für die Trauergäste und für viele weitere Besucher eine wichtige Ruhe- und Erholungsfunktion. Gerade durch diese entschleunigende Atmosphäre können die Vorzüge einer naturnahen Gestaltung des öffentlichen Freiraumes einer Vielzahl von Besuchern nähergebracht werden.“

Axel Ebeler, stellvertretender Vorsitzender des BUND Niedersachsen, ergänzt: „Das Projekt zeigt, dass in Städten Lebensräume für bedrohte Arten geschaffen und wichtige Beiträge zum Erhalt der Artenvielfalt geleistet werden können. Es belegt exemplarisch wie Kommunen und BUND effektiv beim Natur- und Artenschutz zusammenarbeiten können."


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