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Freiwillige Feuerwehr: Personalengpässe drohen



Gifhorn

Freiwillige Feuerwehr: Personalengpässe drohen

von Sandra Zecchino


Symbolbild: Sandra Zecchino
Symbolbild: Sandra Zecchino Foto: Archiv

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Brome. Laut dem Niedersächsischen Brandschutzgesetz müssen die Kommunen regelmäßig im Rahmen eines Feuerwehrbedarfsplanes den Zustand der Feuerwehr überprüfen. Der aktuelle Plan deckt unter anderem auf, dass es werktags tagsüber, zwischen 6 Uhr und 18 Uhr, zu nicht unerheblichen Personalengpässen kommen kann.



Auch der Ausbildungsstand der Einsatzkräfte der Freiwilligen Aktiven ist laut des Plans, der aktuell den Kommunalpolitikern vorliegt, nicht in allen Bereichen bedarfsgerecht. Es seien Defizite in den verschiedenen Ortsfeuerwehren zu erkennen.

Um dieses Problem zu beheben, werden verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen. So soll der allgemeine Ausbildungsstand erhöht werden, was vor allem die Qualifikation als Atemschutzgeräteträger (G26) und den Führerschein der Klassen 2, C oder CE bei den Einsatzkräften, die werktags zwischen 8 und 18 Uhr verfügbar sind betrifft. Auch eine Anpassung der Ausrückbereiche könne dem Personaldefizit entgegenwirken.

Um eine Tagesalarmeinheit aufzubauen, wird im Feuerwehrbedarfsplan vorgeschlagen, kommunale Mitarbeiter gezielt zu Feuerwehreinsatzkräften auszubilden. Zusätzlich könnte bei Neueinstellungen eine verpflichtende Ausbildung und Teilnahme am Einsatzdienst verknüpft werden. Eine weitere Möglichkeit wäre es, dass externe Feuerwehrmitglieder, die sich schwerpunktmäßig im Gemeindebereich aufhalten, zum Beispiel durch Doppelmitgliedschaft als Einsatzkräfte während der Tagstunden zur Verfügung stehen.


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