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Freude über Erhalt der Mietpreisbremse in Wolfsburg

Sowohl die Stadt als auch die SPD-Ratsfraktion begrüßen die Entscheidung des Landes. Oberbürgermeister Klaus Mohrs und die lokale Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer haben sich in Hannover dafür eingesetzt.

Olaf Lies, Klaus Mohrs und Immacolata Glosemeyer (v. li.).
Olaf Lies, Klaus Mohrs und Immacolata Glosemeyer (v. li.). Foto: Büro Immacolata Glosemeyer

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31.12.2020

Wolfsburg. Eine neue Mieterschutzverordnung mit der sogenannten Mietpreisbremse hat das Land Niedersachsen jetzt beschlossen. Sie soll zum Jahresbeginn 2021 in Kraft treten (regionalHeute.de berichtete). Sowohl die Stadt Wolfsburg als auch die SPD-Ratsfraktion drücken jeweils in Pressemitteilungen ihre Freude darüber aus.



"Wir als Stadt haben uns erfolgreich für den Erhalt der Mietpreisbremse eingesetzt und sind damit beim Land und beim Städtetag auf offene Ohren gestoßen. Dafür möchte ich mich bedanken", bekräftigte Oberbürgermeister Klaus Mohrs die guten Nachrichten. "Neben dem Wohnungsneubau und den eher geringen Mieten der großen Wohnungsgesellschaften in Wolfsburg ist die verabschiedete Verordnung ein weiterer Baustein, um Mieten bei uns bezahlbar zu halten", unterstreicht das Stadtoberhaupt.

Weiter steigenden Mietpreisen begegnen


Das Landeskabinett habe die Neufassung der sogenannten Mietpreisbremse beschlossen, um weiter steigenden Mietpreisen insbesondere dort zu begegnen, wo es nach wie vor angespannte Wohnungsmärkte gebe. Damit auf dem privaten Wolfsburger Wohnungsmarkt auch weiterhin keine unverhältnismäßig hohen Preise aufgerufen werden können, solle nicht nur die Wohnbauoffensive fortgeführt werden, sondern habe sich die Stadt auch für den Fortbestand der Mietpreisbremse in Wolfsburg eingesetzt.

Die Preise auf dem Wolfsburger Wohnungsmarkt halte das Neubauprogramm stabil, vor allem wegen des großen Engagements der Wohnungsgesellschaften Neuland und Volkswagen Immobilien (VWI). Zusammen mit der Allertal Genossenschaft bestimmten sie rund 60 Prozent des Wolfsburger Mietmarktes, auf dem man im Bestand durchschnittlich 6,10 Euro pro Quadratmeter und bei Neuvermietung durchschnittlich 6,80 Euro pro Quadratmeter Miete zahle (Stand: 2018).

6.000 Suchende auf den Wartelisten


"Bei einem entspannten Wohnungsmarkt sind wir in Wolfsburg wie in den meisten Städten jedoch noch nicht angelangt. Tausende suchen nach wie vor den für sie passenden Wohnraum. Es ist weiterhin eines der Themen, auf die ich am häufigsten angesprochen werde. Wir müssen fortwährend daran arbeiten, um unsere Stadt als lebenswerten Wohnort, aber auch als Wirtschaftsstandort weiter zu stärken", erklärt Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Weiterhin stünden je 6.000 Suchende auf den Wartelisten für Grundstücke bei der Stadt sowie für Mietwohnungen bei der Neuland, Volkswagen Immobilien und Allertal.

Einsatz von Immacolata Glosemeyer


In der Aktualisierung der 2016 in Kraft getretenen Mieterschutzverordnung des Landes Niedersachsen sollte die Mietpreisbremse für Wolfsburg eigentlich nicht mehr enthalten sein, erinnert die SPD-Ratsfraktion in ihrer Pressemitteilung. „Die SPD-Fraktion hat die Verlängerung der Mietpreisbremse in Wolfsburg bis zum Jahr 2025 unterstützt und wir haben unsere Fraktionskollegin Immacolata Glosemeyer gebeten, dass beim Niedersächsischen Minister Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, Olaf Lies, anzusprechen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Hans-Georg Bachmann. Diese Gespräche seien dank des Einsatzes von Glosemeyer erfolgreich gewesen.

„Die beste Form, den Wolfsburger Wohnungsmarkt auch zukünftig zu entspannen, ist neue Wohnungen zu schaffen – und das ist uns gelungen und wird weiter von uns vorangetrieben“, sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Hans-Georg Bachmann. Sein Dank gehe vor allem an die Neuland Wohnungsgesellschaft, die in den vergangenen Jahren unter anderem mit Projekten wie dem Suhlgartenkarree, am Schlesierweg oder der Bebauung Am Sportplatz in Detmerode dafür gesorgt habe, dass weiterhin geförderter Wohnraum in der VW-Stadt zur Verfügung stehe: „Von den insgesamt 11.200 Neuland-Wohnungen werden 5.700 zu einem Quadratmeterpreis von unter sechs Euro vermietet, die Durchschnittsmiete der 1.300 Wohnungen, die 2018 neu vermietet wurden, lag bei 6,43 Euro. "Besonders wichtig ist das Angebot von bezahlbaren Wohnraum für Familien mit Kindern. Mehrfach ist es mir gerade mit der Neuland gelungen hier zu unterstützen und damit die Lebenssituationen zu verbessern, das gilt es auszubauen“, verdeutlicht die designierte Oberbürgermeisterkandidatin Iris Bothe.


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