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Fridays for Future: 80 Braunschweiger demonstrieren für mehr Klimaschutz

Bei der heutigen Demo auf dem Schlossplatz gingen erneut junge Menschen für mehr Klimaschutz - auch in der Corona-Krise - auf die Straße.

Fridays for Future-Demo auf dem Schlossplatz.
Fridays for Future-Demo auf dem Schlossplatz. Foto: Fridays for Future Braunschweig

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19.06.2020

Braunschweig. "Was passiert aktuell eigentlich klimapolitisch in der Welt? Und was davon bekommen die Menschen mit?" - das hatten sich die Aktivisten von Fridays for Future Braunschweig gefragt. Die Antwort? Es passiert viel – aber wenig dringt durch die Corona-News durch. Deshalb war das Ziel der Kundgebung am 19. Juni ein „Klima-Update“ für alle Braunschweiger. Gemeinsam mit über 80 Menschen gingen die Aktivisten für mehr Klimaschutz auf die Straße, beziehungsweise den Schlossplatz. Dies berichtet Fridays for Future Braunschweig.


Berenike Grüneich, 15, Schülerin: ​"Neben den vielen Corona-Nachrichten, die natürlich mega wichtig und sinnvoll sind, geraten andere Nachrichten, auch bezüglich des Klimaschutzes, leider in den Hintergrund. Vieles läuft gerade ganz schön falsch in Sachen Klimaschutz, und viele wissen einfach nichts davon. In Brasilien nutzt Bolsonaro die Notsituationen aus, um noch mehr Regenwald zu roden, und die Nachricht von dem Ölleck in der Arktis kam auch eher so nebenbei an. Deswegen ist es umso wichtiger, dass wir wieder mehr über das Klima reden und über alles informieren, was gerade so passiert."

Weiterhin setzen sich die Aktivisten dafür ein, dass auch in der Corona-Krise die Klimakrise nicht in Vergessenheit gerät. Alle Entscheidungen, die jetzt getroffen werden, müssen klima- und generationengerecht sein.
Nele Evers, 15, Schülerin: „Es ist nicht akzeptabel, dass die Menschen, die über unsere Zukunft entscheiden, sie gleichzeitig zu ignorieren scheinen. Es ist wichtig, dass alle Konjunkturmaßnahmen nicht nur für jetzt getroffen werden, sondern die Klimakrise berücksichtigen. Denn auch, wenn eine Entscheidung uns aus einer Krise retten kann, darf sie keine andere weiter antreiben! Wir fordern #FightEveryCrisis, und da ist die Verantwortung klar in den Händen der Politik.“


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