Friedenslicht in der Thomaskirche Wolfenbüttel

15. Dezember 2018
Carolin Meyer und Max Muth von der Stammesleitung des VCP Wolfenbüttel. Mit dieser Laterne werden zwei Pfadfinder am Sonntag wieder das Friedenslicht aus Bethlehem in den Gottesdienst um 18 Uhr in St. Thomas bringen. Foto: VCP Wolfenbüttel
Wolfenbüttel. Zur Pfadfinder-Aktion „Friedenslicht aus Bethlehem“ wird am Sonntag, den 16. Dezember, um 18 Uhr ein Gottesdienst in der Thomaskirche an der Jahnstraße gefeiert. Die Friedenslichtaktion 2018 steht unter dem Motto: „Frieden braucht Vielfalt – zusammen für eine tolerante Gesellschaft.“ Das berichtet das Ev.-luth. Pfarramt St. Thomas in Wolfenbüttel.

Die in St. Thomas beheimateten VCP-Pfadfinder werden am Sonntagmittag das Licht, das mit dem Zug aus Wien kommt, in Braunschweig abholen, den Gottesdienst mitgestalten und darin das Licht an alle Gottesdienst-Besucher austeilen.

Wer das Licht mit nach Hause nehmen möchte, bringe bitte eine Laterne oder eine andere geeignete Transportmöglichkeit für eine Kerze oder ein Teelicht mit. Eine Kerze mit dem Licht wird außerdem bis Weihnachten in der Thomaskirche brennen.

Der Blockflötenkreis unter der Leitung von Heike May-Hentig wird den Gottesdienst musikalisch mit gestalten.

Hintergrundinformation zum Friedenslicht aus Bethlehem:

Das vom Österreichischen Rundfunk (ORF) in der Geburtsstadt Jesu entzündete Licht wird alljährlich am dritten Adventswochenende an Pfadfindergruppen aus ganz Europa gegeben. Anschließend wird die kleine Flamme mit dem Zug in über 30 Städte in Deutschland gebracht und dort in zentralen Aussendefeiern an die Gruppen gegeben, die es bis Weihnachten in vielen regionalen und lokalen Aktionen an „alle Menschen guten Willens“ weiter reichen. Seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht aus Bethlehem.

Erneut wollen verschiedene Pfadfinder-Verbände mit dem Friedenslicht ein gemeinsames Zeichen setzen. Pfadfinderinnen und Pfadfinder leisten aktive Friedensarbeit. Sie suchen den Dialog mit Menschen anderer Überzeugungen. Mit vielen Aktionen bekennen sie nicht nur ihren Glauben und ihre Überzeugung, sondern treten handelnd für Frieden und Gerechtigkeit ein.

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