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Für 135 Euro: Jugendliche bedrohten Taxifahrer mit Messer und raubten ihn aus

Am Dienstag wird das Gerichtsverfahren gegen die Angeklagten vor dem Amtsgericht Braunschweig verhandelt.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Alexander Panknin

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02.08.2020

Braunschweig. Am Dienstag, 4. August, wird um 9:00 Uhr ein Verfahren gegen vier Angeklagte wegen Raubes vor dem Amtsgericht Braunschweig verhandelt. Es sind sechs Zeugen geladen. Den vier Angeklagten wird zur Last gelegt, einen Taxifahrer nachts mit einem Messer bedroht und ausgeraubt zu haben. Dabei hätten sie dem Fahrer mit dem Tode gedroht, wenn er nicht sein Geld aushändige. Die Beute hätten sie unter sich aufgeteilt. Dies berichtet das Amtsgericht Braunschweig.


Bei den Angeklagten handelt es sich um zwei strafrechtlich verantwortliche Jugendliche und zwei Heranwachsende im Sinne des Jugendstrafrechts. Ihnen wird zur Last gelegt, in Braunschweig im Juli 2019 gegen 4:00 Uhr nachts gemäß einem gemeinsam gefassten Tatplan eine Taxifahrt in Anspruch genommen zu haben und bei Erreichen des Fahrtziels dem Taxifahrer eine 20 Zentimeter lange Messerklinge an den Hals gehalten zu haben und diesen mit der Tötung bedroht zu haben, wenn er nicht sein gesamtes Bargeld herausgibt. Einer der Angeklagten soll dem Taxifahrer dann die Geldbörse entrissen haben. Das erlangte Bargeld in Höhe von 135 Euro teilten die Angeklagten laut Anklageschrift entsprechend ihrem gemeinsam gefassten Tatplan dann unter sich auf.


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