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Gabriel steht zu Stinkefinger



Salzgitter

Gabriel steht zu Stinkefinger

von Robert Braumann


Sigmar Gabriel zeigt den Stinkefinger, Foto: Screenshot Video JN Braunschweig
Sigmar Gabriel zeigt den Stinkefinger, Foto: Screenshot Video JN Braunschweig Foto: Screenshot Video JN Braunschweig

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Salzgitter. Vermummte rechtsextreme Demonstranten haben am vergangenen Freitag eine Wahlkampfveranstaltung der SPD in Salzgitter gestört. Dabei griffen sie den dort anwesenden Vizekanzler Sigmar Gabriel verbal an (regionalHeute.de berichtete)

In einem Video, das die Jungen Nationaldemokraten (JN) Braunschweig auf Facebook verbreiten, sieht man Sigmar Gabriel, wie er mit einem Lächeln und einem erhobenen „Stinkefinger“ auf die Demonstranten reagiert. Doch der Vize-Kanzler steht zu der Aktion.  Nach BILD-Informationen heißt es in einer SPD-Antwortmail für Bürger-Anfragen: „Auch Minister und SPD-Vorsitzende sind nur Menschen. Angesichts der massiven Beleidigungen der Person und auch der Familie von Sigmar Gabriel war die Geste schlicht eine emotionale Reaktion, zu der Sigmar Gabriel auch steht.“ Das Blatt berichtet weiter, dass es in dem Schreiben heißt, dass der Parteichef der SPD das Zeigen des Mittelfingers "nicht für eine angemessene Form der Alltagskommunikation halte, aber mit brüllenden und offenbar gewaltbereiten Neonazis auch keine Kommunikation möglich gewesen sei. Zur politischen Auseinandersetzung seien diese zu feige gewesen.


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