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„Garten der Erinnerung“ soll bis Juli fertig sein


Mit den Arbeiten soll bald begonnen werden. Foto: Archiv/Anke Donner
Mit den Arbeiten soll bald begonnen werden. Foto: Archiv/Anke Donner Foto: Anke Donner

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18.05.2018

Braunschweig. Der "Garten der Erinnerung" im Roseliesquartier soll bis Ende Juli fertiggestellt werden. Darüber hat Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse am heutigen Freitag den Ausschuss für Kultur und Wissenschaft informiert. Das teilt die Stadt Braunschweig mit.



Die Ausschreibungsunterlagen für die Gestaltungsarbeiten auf einem Teil der Grünfläche im Baugebiet auf dem Gelände der ehemaligen Roselies-Kaserne sind Anfang Mai versandt worden. Für Anfang Juni ist die Auftragsvergabe vorgesehen. Parallel laufen die ersten Vorbereitungen, eine Delegation aus dem belgischen Ort Aiseau-Presles, der Nachfolgegemeinde des Ortes Roselies, zur Einweihung des Gartens einzuladen, die für Anfang September vorgesehen ist.

Die Realisierung des "Gartens der Erinnerung" an authentischem Ort auf dem Gelände der ehemaligen gleichnamigen Kaserne war vom Rat der Stadt im September 2016 beschlossen worden. Nach Kritik an den Plänen hatte sich die Kulturdezernentin im persönlichen Dialog mit Ansprechpartnerinnen aus der Anwohnerschaft darauf geeinigt, die Gartenanlage so auf dem vorgesehenen Areal zu planen, dass sich das inhaltliche Konzept dieses Informations- und Erinnerungsortes mit den übrigen gewachsenen Nutzungen ohne jede Beeinträchtigung verbinden lässt.

Hintergrund


Das Wohnquartier "Roselies" im Braunschweiger Lindenberg war bis vor wenigen Jahren Kasernengelände. Diese Kaserne war nach dem Ort Roselies in Belgien benannt, wo im ersten Weltkrieg Kämpfe stattfanden, an denen auch Braunschweiger Regimenter beteiligt waren. Diesen problematischen historischen Hintergrund soll der Erinnerungsort thematisieren.

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