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Gas-Explosionen und Bienenangriff bei Brand in der Weststadt

von Alexander Panknin


Die Bienen machten es der Feuerwehr nicht einfach. Symbolfoto:  Sina Rühland; pixabay
Die Bienen machten es der Feuerwehr nicht einfach. Symbolfoto: Sina Rühland; pixabay Foto: Sina Rühland; pixabay

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28.06.2018

Braunschweig. Am gestrigen Mittowch, um 23.13 Uhr, wurde der Feuerwehr ein Gartenlaubenbrand im Gartenverein Ganderhals gemeldet. Während der Löscharbeiten kam es zu mehreren Explosionen von Gasflaschen und einem Bienenangriff. Dies teilte die Feuerwehr mit.


Nach der Alarmierung machten sichder Löschzug der Feuerwache Süd, der Alarmverbund Rüningen-Broitzem sowie die Ortsfeuerwehren Timmerlah und Leiferteauf den Weg, um das Feuer zu löschen.

Beim Eintreffen brannten zwei Gartenlauben im Vollbrand und eine weitere Gartenlaube wurde in Mitleidenschaft gezogen. Durch Propangasflaschen, die in den Gartenlauben gelagert wurden, kam es zu mehreren Explosionen.

Durch Bienen verletzt


Vor besonderen Herausforderungen wurden die Einsatzkräfte durch angrenzende Bienenstöcke gestellt. Durch die Wärme wurden die Bienenstöcke in Mitleidenschaft gezogen und die Bienen aufgescheucht. Zwei Einsatzkräfte wurden von Bienen gestochen.

Während dieser Einsatz noch lief, wurden der Integrierten Regionalleitstelle um 0.31 Uhr zwei weitere brennende Gartenlauben gemeldet. In einer der Gartenlauben seien noch Kinder. Daraufhin wurden der B-Dienst, der Löschzug der Hauptfeuerwache, die Ortsfeuerwehren Rautheim, Mascherode, Innenstadt und Melverode alarmiert. Es stellt sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte heraus, dass die Kinder allerdings schon in Sicherheit waren. Eine Gartenlaube stand zu diesem Zeitpunkt im Vollbrand. Der Besitzer der Gartenlaube wurde anschließend durch den Notfallseelsorger betreut.

Mutter mit Kindern kämpfte gegen das Feuer


Bei der zweiten Laube brannte ein auf der Rückseite gelagerter Holzstapel. In dieser Laube befand sich zum Zeitpunkt des Brandes eine Mutter mit ihren drei Kindern. Sie alarmierte auch die Feuerwehr. Ihr gelang es durch beherztes Eingreifen mit ihrem Gartenschlauch das Feuer weitestgehend zu löschen, sich, ihre Kinder und ihre Gartenlaube zu retten. Die Feuerwehr musste lediglich Nachlöscharbeiten durchführen.

Um sicherzustellen, dass es keine weiteren Brände an den Einsatzstellen gab, wurde eine Drehleiter in Stellung gebracht, welche den gesamten Umgebungsbereich von oben aus erkundete.

Da beide Löschzüge der Berufsfeuerwehren im Einsatz waren, wurde die Hauptfeuerwache durch den Fachzug 82 besetzt.


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