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Gebührensenkung möglich: Auftrag für Restabfallentsorgung ab 2022 neu vergeben



Braunschweig

Gebührensenkung möglich: Auftrag für Restabfallentsorgung ab 2022 neu vergeben

In dem Verfahren unterbreitete die EEW Energy from Waste GmbH aus Helmstedt das wirtschaftlichste Angebot und erhielt auf Beschluss des Verwaltungsausschusses den Zuschlag.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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Braunschweig. Die Stadt Braunschweig hat die Entsorgung von Restabfall ab Februar 2022 vertraglich neu festgelegt. In dem Verfahren unterbreitete die EEW Energy from Waste GmbH aus Helmstedt das wirtschaftlichste Angebot und erhielt auf Beschluss des Verwaltungsausschusses den Zuschlag. Die Beauftragung wird aufgrund des günstigeren Angebotspreises im Vergleich zur aktuellen Beauftragung ab dem Jahr 2022 zu einer Entlastung des Gebührenzahlenden führen können. Aus derzeitiger Sicht ist daher anstelle der zunächst prognostizierten Gebührensteigerung von rund zwei Prozent für 2022 mit einer leichten Gebührensenkung zu rechnen, wie die Stadt in einer Pressemitteilung berichtet.



Dies sei das Ergebnis einer zur kontinuierlichen Wahrung der Entsorgungssicherheit für die jährlich in Braunschweig anfallenden rund 48.000 Tonnen Restmüll frühzeitig auf den Weg gebrachten EU-weiten Ausschreibung. Der Vertrag sehe vor, dass die Abfälle ausschließlich mit der Bahn aus Watenbüttel abzuholen seien. Hintergrund dieser von der Stadt gesetzten Bedingung wäre neben grundsätzlichen ökologischen und klimapolitischen Aspekten die Absicht gewesen, zusätzlichen Lkw-Verkehr in Watenbüttel und der Region zu vermeiden.

Der Vertrag habe eine Laufzeit bis zunächst Ende 2030 und könne von der Stadt grundsätzlich zweimal um drei Jahre verlängert werden. Der derzeitige Vertrag zur thermischen Verwertung der Restabfälle in Staßfurt laufe zum 31. Januar 2022 aus. Ebenfalls zu diesem Zeitpunkt ende die Transportleistung; die entsprechende Vereinbarung mit ALBA Braunschweig wäre einvernehmlich aufgehoben worden. Die Leistungen der ALBA in Braunschweig wie die Sammlung der Abfälle und Wertstoffe etc. würden sich nicht ändern. Das Verfahren wurde vom Ingenieurbüro ATUS aus Hamburg begleitet.


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