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Gedenkmarsch für die Opfer der NS-Zeit



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Gedenkmarsch für die Opfer der NS-Zeit

von Alexander Panknin


Gedenkmarsch der Oskar Kämmer Schule in Braunschweig. Video/Redakteur vor Ort: Alexander Panknin

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Braunschweig. Am heutigen Freitag veranstaltete die Oskar Kämmer Schule mit ihren Schülern in Braunschweig einen Gedenkmarsch zur Gedenkstätte in der Schillstraße. Hier fand die jährliche Kranzniederlegung zu Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus statt.



Jedes Jahr zum 27. Januar findet der nationale Gedenktagfür die Opfer des Nationalsozialismus statt. Dazu führtedie Oskar Kämmer Schule dieses Jahr im Rahmen der„Schule ohne Rassismus“-Auszeichnung eine Projektwoche durch.

Schülerinnen und Schüler versetzten sich in die Rolle der Opfer: mit Biografien, Bildern und szenischem Spielen solltedas Bewusstsein und die Sensibilität für Ausgrenzung und entmenschlichtes Verhalten – wie es im Nationalsozialismus Gang und Gebe war – gestärkt werden.

„Sieh hin, handle widerständig“


Auf demSchlossplatz sammelten sich am heutigen Freitagdie Fachoberschüler Gestaltung, Wirtschaft und Verwaltung, Gesundheit und Soziales, die Fachschüler Betriebswirtschaft und die Teilnehmer des Berufsvorbereitungsjahr zu einem Gedenkmarsch.

Durch einen Aufruf aufder Internetseite und durch eine Facebook-Gruppelud die Schule alle Interessierten ein, an der Aktion teilzunehmen.



Das Papierschiff soll an die Opfer erinnern. Foto:



Als besonderes Symbol zogen die Teilnehmer einen Wagen mit einem großen weißen Papierschiff. Darauf befand sich eine Figur eines Opfers des Nationalsozialismus. Die Vergänglichkeit des Materials, die Anfälligkeit gegen Wasser und die Gezeiten, stehe hier für Angst und den Tod, wie die Initiatoren des Projekts, Elke Kolle und Soraya Levin berichten.

Der Menschenzug begab sich, geführt von der Polizei Braunschweig, auf der Straße entlang vom Schloss bis hin zurGedenkstätte in der Schillstraße.

Kranzniederlegung


Dort versammelten sich die Menschen zum Gedenken an die Opfer und nahmen an der offiziellen Kranzniederlegung teil. Bürgermeisterin Annegret Ihbe hielt anlässlich des 27. Januareine Rede und enthüllte die neue Gedenktafel. Daraufhin folgte die Niederlegung der Kränze und es wurde eine Schweigeminute eingelegt.

Bildergalerie


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