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Gedenkveranstaltung zum Antikriegstag



Wolfenbüttel

Gedenkveranstaltung zum Antikriegstag


Bertold Brücher (DGB-Kreisverbandsvorsitzender) und Jan Schröder (SPD-Stadtverbandsvorsitzender) am Grabmal der Antifaschisten. Foto: Privat
Bertold Brücher (DGB-Kreisverbandsvorsitzender) und Jan Schröder (SPD-Stadtverbandsvorsitzender) am Grabmal der Antifaschisten. Foto: Privat Foto: Bertold Brücher

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Wolfenbüttel. Am Vorabend des 1. Septembers fand die traditionell vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und SPD-Stadtverband Wolfenbüttel auf dem Hauptfriedhof in Wolfenbüttel abgehaltene Gedenkveranstaltung zum Antikriegstag statt. In Anwesenheit der stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Wolfenbüttel Rainer Bosse und Jürgen Selke-Witzel wurden am Grabmal der 1933 von Nazis ermordeten Wolfenbütteler Antifaschisten und am sowjetischen Mahnmal Gräberfeld 13 a Kränze niedergelegt.

Die diesjährigen Redner waren Jan Schröder (SPD) und Bertold Brücher (DGB). Während der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Schröder insbesondere das Schicksal der 1933 von Nazi-Schergen gefolterten und ermordeten Fritz Fischer, Alfred Perkampus und Alfred Müller beleuchtete, erinnerte DGB-Kreisvorsitzender Bertold Brücher an 316 sowjetische Soldaten und Zivilpersonen, die in Wolfenbüttel zwischen 1941 und 1945 infolge der Nazi-Barbarei, den Kriegsfolgen und der Ausbeutung durch Arbeit ihren Tod fanden, heißt es in einem Bericht von Bertold Brücher, Vorsitzender des DGB. Zum Agieren gegen Krieg und Gewaltherrschaft so der Appell zum Abschluss der gut besuchten Veranstaltung, gehöre aber auch, Kriegsfolgen zu mildern. So sei es gesellschaftliches Anliegen und Pflicht, Menschen, die wegen kriegerischer Auseinandersetzungen vertrieben werden und auf der Flucht sind, Asyl zu geben und ein menschenwürdiges Heim zu bieten.


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