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Gefährliche Kriegsrelikte: Risiko von Bombenfunden in Gifhorn



Gifhorn

Gefährliche Kriegsrelikte: Risiko von Bombenfunden in Gifhorn

von Alexander Panknin


Hier eine alte Fliegerbombe aus Kriegszeiten. Gefunden in Braunschweig. Symbolfoto: Nick Wenkel
Hier eine alte Fliegerbombe aus Kriegszeiten. Gefunden in Braunschweig. Symbolfoto: Nick Wenkel Foto: Archiv

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Gifhorn. 

In Folge der kürzlichen Bombenentschärfung in Braunschweig stellte sich regionalHeute.de die Frage, ob und wo noch weitere Blindgänger stecken könnten. Denn: Insgesamt werden in Niedersachsen noch tausende Bomben vermutet. In Gifhorn sei die Gefahr allerdings gering, so teilte die Stadt auf Anfrage mit.



In Gifhorn gebe es nur wenigesolcher Relikteaus Kriegszeiten, das heißt, die Gefahr von Bombenfunden ist relativ gering. 

Allgemein gelte, dass grundsätzlich der Grundstückseigentümer bei Gefährdungen durch Kampfmittel für die Beseitigung zuständig sei.

Im Baugenehmigungsverfahren erfolgt dabei ein Abgleich mit den Ausweisungen von Kampfmittelsondierungsflächen im Liegenschaftskataster. Besteht der Verdacht auf Kampfmittelrückstände, wird bei Erteilung der Baugenehmigung die Auflage erlassen, Sondierungsmaßnahmen von einem Spezialunternehmen durchführen und die Kampfmittelfreiheit bescheinigen zu lassen. Die Bestätigung der Kampfmittelfreiheit muss vor Baubeginn vorliegen, so teilt die Stadt mit.


Wie ist das Vorgehen in Gifhorn geregelt?


Grundsätzlich gehöre die Aufgabe der Kampfmittelbeseitigung zu den Aufgaben der allgemeinen Gefahrenabwehr der jeweiligen Gemeinde, das heißt, Kampfmittelbeseitiger, Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt arbeiten zusammen und entscheiden von Fall zu Fall, wie mit der Gefahr umgegangen wird.

Merkblatt zur Kampfmittelbeseitigung in Niedersachsen -> Hier.


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