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Gefahren ignoriert: Ein Trauerspiel von Lehrern und Eltern



Salzgitter

Gefahren ignoriert: Ein Trauerspiel von Lehrern und Eltern

Das stürmische Wetter kann keine Rechtfertigung für das Fernbleiben von der Abendveranstaltung zum "Safer Internet Day" sein, meint unser Redaktionsleiter Werner Heise.

Ein Kommentar von Werner Heise

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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Salzgitter. Ein Kommentar zu unserer Berichterstattung zum "Safer Internet Day".



Dass gerade einmal nur rund 30 Lehrer und Eltern den Weg zur gestrigen Abendveranstaltung des "Safer Internet Days" fanden, ist ein wahres Trauerspiel. Man sollte meinen, dass hinlänglich bekannt ist, dass in den sogenannten neuen Medien nicht nur Gutes, sondern eben auch Gefahren lauern. Es ist wohl stark zu bezweifeln, dass alle der Veranstaltung ferngebliebenen Lehrer und Eltern der immerhin gut 600 Schüler über ausreichend Wissen darüber verfügen, um Kinder und Jugendliche bei diesem Thema angemessen zu begleiten.

Es mag sein, dass das stürmische Wetter am gestrigen Dienstagabend eine Mitschuld am Fernbleiben trägt. Eine Rechtfertigung kann dieser Bequemlichkeitsgrund jedoch nicht sein.

Viele Lehrer und Eltern haben zum Nachteil der Kinder und Jugendlichen eine Chance vertan, sich fehlendes Wissen anzueignen. Da muss man doch schon jenen Respekt zollen, die anwesend waren. Bleibt zu hoffen, dass die vielen Engagierten, die diese Abendveranstaltung zum Wohle aller ausgerichtet haben, davon nicht entmutigt werden und sich auch zukünftig so großartig für dieses Thema einsetzen.


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