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Gemeinde Ilsede: Grundschulen sollen zusammengelegt werden

von Alexander Dontscheff


Aus drei mach eins -
 Ab 2021 soll es eine gemeinsame Grundschule für Groß Lafferde, Gadenstedt und Adenstedt geben. Symbolfoto: pixabay
Aus drei mach eins - Ab 2021 soll es eine gemeinsame Grundschule für Groß Lafferde, Gadenstedt und Adenstedt geben. Symbolfoto: pixabay Foto: Pixabay

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06.04.2018

Ilsede. Das Grundschulangebot für die Ortschaften Adenstedt, Gadenstedt und Groß Lafferde soll neu gestaltet werden. Unter anderem sollen ab dem Schuljahresbeginn 2021 die bisherigen Grundschulen Groß Lafferde und Gadenstedt (mit Außenstelle Adenstedt) zu einer dreizügigen Grundschule zusammengelegt werden. Das geht aus einer Verwaltungsvorlage hervor.


Diese wird in der kommenden Wocheden OrtsrätenAdenstedt, Gadenstedt und Groß Lafferde vorgelegt. Die Entscheidung trifft der Rat der Gemeinde am 19. April.

Neben der Zusammenlegung der Grundschulen sind weitere Änderungen geplant.Der Schulbezirk für den Standort Gadenstedtsoll ab dem Schuljahresbeginn 2021 die Ortschaften Adenstedt, Gadenstedt und Groß Lafferde umfassen. Die durch die Zusammenlegung entstehende Grundschule wird als offene Ganztagsschule an fünf Tagen pro Woche geführt. Außerdem soll ebenfalls zum Schuljahresbeginn 2021 am Standort Feldstraße in Gadenstedtein neues Grundschulgebäude mit Sportbereich entstehen. Die Maßnahmen würden insgesamt 9,87 Millionen Euro kosten.

"Eine zukunftsweisende Veränderung"


Ziel sei es, die Weichen für eine zukunftsweisende Veränderung in der Ilseder Schullandschaft so zu stellen, dass sowohl die gesetzlichen Vorgaben zur Inklusion erfüllt werden können, als auch die Wünsche und Bedürfnisse von Eltern und Pädagogen weitestgehend Berücksichtigung finden.

Die erforderlichen Veränderungen seien nur durch bauliche Maßnahmen zu erreichen, welche entweder in Form eines Anbaus, Umbaus und einer energetischen Sanierung an einzelnen Standorten, oder aber in Form einer Zusammenführung von kleineren Standorten in Gestalt eines größeren Neubaus erfolgen müssten. Auch nach Überprüfung der Wirtschaftlichkeitsberechnungen zeichne sich ab, dass das Maß der erforderlichen Investitionen eine längerfristige Nutzung der Standorte Adenstedt, Gadenstedt und Groß Lafferde als nicht wirtschaftlich erscheinen lasse, zumal auch nicht monetär bewertbare Vorteile zugunsten des Schulneubaus überwiegen würden.

Mit der Neustrukturierung der Schulbezirke soll erreicht werden, dass durch eine andere Aufteilung der Ortschaften eine Verringerung der Schülerzahlen an einzelnen Standorten entsteht.


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