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Gemeinschaftliche Tat: Opfer erlitt Stichwunden - Täter erbeuteten 4,50 Euro

Gegen die drei Angeklagten beginnt morgen der Prozess vor dem Braunschweiger Landgericht.

von Julia Seidel


Symbolfoto.
Symbolfoto. Foto: regionalHeute.de

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05.02.2020

Braunschweig. Am morgigen Donnerstag beginnt vor dem Braunschweiger Landgericht der Prozess gegen zwei 41 und 37 Jahre alte Männer und eine 45-jährige Frau wegen gefährlicher Körperverletzung und schwerem Raub. Ihnen wird zur Last gelegt am 16. Juli 2017 gemeinschaftlich vor einem Mehrfamilienhaus zunächst auf einen Mann eingeschlagen, getreten sowie später 4,50 Euro, Personalausweis und Handy entwendet zu haben.


Gegen 22:30 Uhr sollen die Angeklagten mit dem Opfer vor einem Mehrfamilienhaus in Streit geraten sein, wie das Landgericht Braunschweig mitteilt. Dabei hätten alle drei Angeklagten den Geschädigten angegriffen, geschlagen und auf dem Boden liegend getreten. Im Laufe der Auseinandersetzung seien dem Geschädigten außerdem zwei Stichwunden mit einem spitzen Gegenstand zugefügt worden, sodass dieser stark geblutet habe. Durch den Angriff habe der Mann Platzwunden, Hämatome und Schmerzen erlitten. Im weiteren Verlauf habe die Frau dem Opfer die Jacke ausgezogen und diese nach Wertgegenständen durchsucht. Aus der Jacke hätten die Angeklagten schließlich 4,50 Euro, einen Personalausweis und ein Handy entwendet.

Die Verhandlung wird am 12. und 17. Februar fortgesetzt.


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