Isenbüttel. In der Samtgemeinde Isenbüttel wird bei den Kommunalwahlen im September ein neuer Bürgermeister gewählt. Jetzt hat die AfD einen eigenen Kandidaten dafür aufgestellt.
Der AfD-Kreisverband Gifhorn habe den Wasbütteler Jürgen Meywirth als Kandidaten für dieses Amt nominiert, das teilt jetzt Kreisvorsitzender Robert Preuß mit. Gleichzeitig kandidiere der Diplom-Ingenieur Meywirth auch für den Samtgemeinderat sowie für den Kreistag Gifhorn, um die Interessen der Samtgemeinde auf allen politischen Ebenen vertreten zu können. Der zweifache Familienvater arbeite im Qualitätsmanagement bei einem international tätigen Automobilkonzern aus der Region und lebe mit seiner Familie in Wasbüttel.
Meywirth will seine Erfahrungen aus der Industrie einbringen
Meywirth verfüge über einen praxisnahen beruflichen Werdegang: Auf eine Ausbildung zum Maschinenschlosser und den Wehrdienst als Hubschraubermechaniker folgte ein Ingenieurstudium. Beruflich war er in verschiedenen Industrieunternehmen im Qualitätsmanagement tätig. Dabei habe er komplexe Organisationsprozesse analysiert und optimiert – Erfahrungen, die er künftig auch in der kommunalen Verwaltung einbringen wolle.
Zu seiner Kandidatur erklärt Meywirth: „Aus dem Bekanntenkreis wurde ich immer wieder gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, Verantwortung für unsere Samtgemeinde zu übernehmen. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschieden, diesen Schritt zu gehen. Mir ist bewusst, dass es auch Mut erfordert, trotz einer verantwortungsvollen Position in einem großen Industrieunternehmen öffentlich politische Verantwortung zu übernehmen. Aber gerade deshalb halte ich es für wichtig, dass Menschen mit praktischer Berufs- und Führungserfahrung bereit sind, sich für unsere Region einzusetzen."
Er wolle die Verwaltung effizienter aufstellen. Ein besonderer Schwerpunkt sei für ihn die Zukunft der Kinder. "Haushaltsausgaben sollten stärker in die Ertüchtigung und Ausstattung unserer Schulen fließen. Gleichzeitig brauchen wir gut aufgestellte Kindergärten und eine familienfreundliche Infrastruktur. Auch in der Verwaltung müssen wir moderner werden. Künstliche Intelligenz kann Routinetätigkeiten übernehmen. Dadurch entsteht mehr Zeit für das Wesentliche: besseren Bürgerservice und mehr direkte Unterstützung für die Bürger.“

