Gefahr durch Gasaustritt? Feuerwehreinsatz führt zu Straßensperrung

Die Feuerwehr war wegen eines piependen Gasmelders ausgerückt. Messungen zeigten allerdings ein anderes Bild.

Symbolfoto.
Symbolfoto. | Foto: Pixabay

Rühen. Ein piepender Gasmelder in einem Zweiparteienhaus in Rühen löste heute Mittag einen Feuerwehreinsatz aus. Dabei wurde der Heinrich-Zille-Ring kurzzeitig vollgesperrt.



Wie Michael Gose, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Gifhorn, berichtet, seien am heutigen Freitag gegen 12:45 Uhr die Feuerwehren aus Rühen, Brechtorf und Eischott zu einem Zweiparteienhaus in Rühen gerufen worden. Die Bewohner hatten demnach im Keller ihren ausgelösten Gaswarnmelder gehört und das Haus vorsichtshalber verlassen. Im Anschluss wählten die Bewohner den Notruf.

Heinrich-Zille-Ring wurde gesperrt


Als die Feuerwehr Rühen unter Einsatzleiter Nils Jungermann an der Einsatzstelle eintraf, war aber kein Gasgeruch wahrnehmbar, sodass zunächst eine Gasmessung durch die nachalarmierte Feuerwehr Brome und den ebenfalls alarmierten Gasversorger erfolgte. Parallel wurde der Heinrich-Zille-Ring in dem Bereich vollgesperrt. Beide Gasmessungen verliefen jedoch negativ. Dadurch war kein Eingreifen der Feuerwehren, die mit rund 30 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen vor Ort waren, notwendig.

Auch der ebenfalls zur Eigensicherung alarmierte Rettungsdienst aus Brome konnte nach gut 45 Minuten gemeinsam mit Feuerwehr und Polizei die Einsatzstelle verlassen. Schaden im Gebäude entstand durch den Einsatz nicht; eine Firma soll zeitnah mit der Überprüfung der Heizungsanlage beauftragt werden.

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