Gifhorn bekommt neues Hauptschulgebäude

Grund für den Neubau ist ein Anstieg der Schülerzahlen im Grundschulbereich.

von Martin Laumeyer


Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Über dts Nachrichtenagentur

Gifhorn. In seiner gestrigen Sitzung entschied der Rat der Stadt, an der Jägerstraße ein neues Gebäude für die Hauptschule zu errichten. Dort hin wird die Freiherr-vom-Stein-Schule umziehen, in deren jetziges Gebäude eine Grundschule einziehen soll. Bei 39 Stimmen dafür und einer Enthaltung wurde beschlossen, so die Stadt auf Nachfrage von regionalHeute.de, dass die Verwaltung den neuen Schulstandort auf dem Aschenplatz an der Jägerstraße entwickelt und umsetzt.


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Es wird zudem eine Planungsgruppe "Neue Hauptschule" eingerichtet. Grund für diesen Neubau ist der seit drei verzeichnete sprunghafte Anstieg der Schülerzahlen im Grundschulbereich, mit dem auch in den kommenden Jahren zu rechnen sei. Hinzu kommt, dass die Maximalzügigkeit (vier Klassen pro Jahrgang) der Grundschulen im Kernstadtbereich durch die derzeit laufenden Baumaßnahmen nahezu erreicht ist.

Aschenplatz reicht aus


Aus Sicht der Verwaltung eignet sich der derzeitige Aschenplatz am Sportzentrum Süd in der Jägerstraße als Standort, da dieser für den Vereinssport nicht mehr benötigt wird und flächenmäßig mit über 5.000 Quadratmeter für ein Schulgebäude zuzüglich Schulhof ausreichend. Der Neubau könnte in das geplante zentrale Heizungssystem der bereits vorhandenen städtischen Gebäude eingebunden werden. Der Hausmeister des Neubaus könnte in den bereits vorhandenen Hausmeister- und Hallen-/Platzwartpool integriert werden, wodurch eine noch effektivere Vertretungsregelung geschaffen werden könne.

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Bezüglich des Schulsports hätte der Standort Jägerstraße den Vorteil, dass die Schüler die Alfred-Teves-Sporthalle sowie das Außengelände des Sportzentrums Süd auf dem Campus nutzen können. Das Sportzentrum Süd verfügt über eine Zweifeldhalle sowie einer großen Gymnastik- halle. Darüber hinaus biete der Standort eine Vielfalt an Kooperationsmöglichkeiten sowohl mit Einrichtungen der Jugendarbeit als auch Bildungseinrichtungen. Gleichzeitig würde nach der jetzigen Planung eine dreizügige Grundschule ausreichen, was baulich durch das aktuelle Gebäude der Freiherr-vom-Stein-Schule gegeben ist.


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