Gifhorn. Die Silvesternacht im Landkreis Gifhorn verlief weitestgehend ruhig und überwiegend störungsfrei. Insgesamt mussten 33 silvesterbezogene Polizeieinsätze bewältigt werden, heißt es in einer Mitteilung der Polizei am, heutigen Neujahrstag.
Bei den meisten Einsätzen handelt es sich um die Meldung von zu lautem Silvesterfeuerwerk oder die nicht ordnungsgemäße Benutzung. Meist gab es von den Einsatzkräften vor Ort keine Feststellungen oder die Melder teilten mit, dass die Personen sich schon wieder entfernt hätten. Zusätzlich wurden landkreisweit viele Kleinbrände gemeldet. Dabei handelte es sich in der Vielzahl um die Papierreste von benutzten Feuerwerksbatterien.
Bedrohung mit Waffe gemeldet
Um 21:31 Uhr wurde eine Bedrohung mittels Waffe in Osloß gemeldet. Demnach sei dem Melder zuvor eine Waffe vor den Kopf gehalten worden. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung wurde das Fluchtfahrzeug festgestellt und kontrolliert. Zwei Personen befanden sich im Fahrzeug und wurden kontrolliert. Eine Waffe wurde nicht aufgefunden, allerdings pyrotechnische Erzeugnisse. Der Verdacht der Bedrohung gegen den 18-jährigen Beschuldigten aus dem Landkreis Gifhorn sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet.
Mann landet in Gewahrsam
Im Rahmen einer um 1:45 Uhr gemeldeten Trunkenheitsfahrt in Osloß musste der 59- jährige Beschuldigte aufgrund seines aggressiven Verhaltens während der Verkehrskontrolle mittels einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht werden. Er kam zuvor von einer Silvesterfeierlichkeit und war stark alkoholisiert. Nach einer durchgeführten Blutentnahme musste er dem Polizeigewahrsam zugeführt werden. Sowohl die eingesetzten Polizeibeamten als auch der Beschuldigte selber blieben hierbei unverletzt.
Mülltonnen brannten
Um 3:50 Uhr wurde der Brand von mehreren Mülltonnen in der Hauptstraße in Jembke gemeldet. Tatsächlich brannte eine Papiertonne und eine hölzerne Verkleidung um einen Mülltonnenabstellplatz. Die Freiwillige Feuerwehr Jembke konnte durch den schnellen Einsatz eine Ausbreitung des Feuers auf weitere Mülltonnen verhindern. Die Brandursache ist derzeit unbekannt.

