Kommunalwahl: Er will Bürgermeister von Gifhorn werden

Der 40-Jährige ist bereits seit 2016 Mitglied im Stadtrat von Gifhorn. Nun schickt ihn die AfD als Bürgermeisterkandidaten ins Rennen.

Robert Preuß (links) möchte Bürgermeister von Gifhorn werden.
Robert Preuß (links) möchte Bürgermeister von Gifhorn werden. | Foto: AfD Kreisverband Gifhorn

Gifhorn. Der AfD Kreisverband Gifhorn hat Robert Preuß mit über 90 Prozent der Stimmen zum Bürgermeisterkandidaten für die Stadt Gifhorn bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 nominiert., wie der Kreisverband in einer Pressemitteilung bekanntgibt.



Robert Preuß ist 40 Jahre alt, Vater eines Sohnes, und in Gifhorn aufgewachsen. Nach seiner kaufmännischen Lehre habe er ein Studium der Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie abgeschlossen und sei nach mehrjähriger Dienstzeit bei der Bundeswehr als Personalberater tätig gewesen. Seit 2021 ist Robert Preuß wissenschaftlicher Mitarbeiter in der AfD-Bundestagsfraktion mit Schwerpunkt Verkehrs- und Wirtschaftspolitik. Zudem ist er seit 2016 Mitglied im Rat der Stadt Gifhorn und seit 2021 Abgeordneter im Kreistag. Aktuell ist er Vorsitzender des AfD Kreisverbandes Gifhorn. Bis zum vergangenen Jahr war er ehrenamtlicher Richter am Verwaltungsgericht Braunschweig.

Das sind seine Ziele als Bürgermeister


Gifhorn müsse eine familienfreundliche, sichere und lebenswerte Stadt bleiben. Man brauche neue Baugebiete für Familien, und bei der Vergabe städtischer Grundstücke sollten seiner Ansicht nach Familien klar bevorzugt werden. Kleine Betriebe, Gastronomen und Selbstständige dürfen zudem nicht länger durch übertriebene Bürokratie und Kontrollwut ausgebremst werden. Einen Fokus will Robert Preuß auf die Sicherheit legen. Es dürfe in Gifhorn keine Angsträume geben. Frauen müssten sich zu jeder Tages- und Nachtzeit sicher fühlen können. Er wolle die Sicherheitspartnerschaft zwischen Stadt und Polizei stärken und den Fokus klar auf die Bekämpfung von Kriminalität im öffentlichen Raum legen. Ebenso werde er konsequent gegen Vermüllung und Vandalismus vorgehen.

Bezüglich der Innenstadt will der 40-Jährige neue Impulse setzen. Man brauche kreative Konzepte, mutige Gründer und junge Unternehmer mit Ideen. Als zentral sehe er auch die Erreichbarkeit der Innenstadt an – dafür sei ausreichend Parkraum und eine vernünftige Verkehrsführung nötig.