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Kreuzimpfung: Landkreis Gifhorn hat nicht genug Impfdosen für alle



Kreuzimpfung: Landkreis Gifhorn hat nicht genug Impfdosen für alle

Die Betroffenen können auch die Zweitimpfung mit AstraZeneca durchführen lassen oder warten.

Symbolbild
Symbolbild Foto: Rudolf Karliczek

Gifhorn. Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat Ende der vergangenen Woche die sogenannte Kreuzimpfung für zuerst mit AstraZeneca geimpfte Personen empfohlen (regionalHeute.de berichtete). Das Land Niedersachsen hat den Kommunen nun zusätzliche Lieferungen des für die Kreuzimpfung notwendigen mRNA-Impfstoffes ab 12. Juli zugesagt, jedoch auch nicht in ausreichendem Umfang. Daher wird das Gifhorner Impfzentrum die Kreuzimpfung aus Beständen mit mRNA-Impfstoff anbieten. Die Kreisverwaltung wird für diesen Zweck jeden verfügbaren und noch nicht terminierten mRNA-Impfstoff für die Kreuzimpfung umleiten. Das berichtet der Landkreis Gifhorn in einer Pressemitteilung.



Bis Freitag stehen insgesamt rund 1.000 mRNA-Impfdosen für die Kreuzimpfung zur Verfügung. Der Bestand ergibt sich zum einen aus abgesagten Terminen, zum anderen erhält das Impfzentrum am kommenden Freitag noch eine Charge mRNA- Impfstoff, der noch nicht für anderweitige Termine gebucht ist. Bis Freitag sind jedoch 1.758 Zweitimpfungen (AstraZeneca) durchzuführen. Daraus ergibt sich, dass nicht genügend mRNA-Impfstoff vorrätig ist, um allen Impflingen noch in dieser Woche eine Kreuzimpfung anbieten zu können.

Impfschutz nahezu gleich


Grundsätzlich wird allen Impfwilligen weiterhin eine Zweitimpfung mit AstraZeneca angeboten. Das Land Niedersachsen betonte gestern noch einmal ausdrücklich, dass eine Zweitimpfung mit AstraZeneca nach zwölf Wochen einen nahezu gleichhohen Impfschutz (auch gegen die Delta-Variante) entwickelt, wie eine Kreuzimpfung mit einem mRNA-Impfstoff. Alternativ kann das Gifhorner Impfzentrum derzeit eine Kreuzimpfung nur zu einem späteren Zeitpunkt (voraussichtlich in der 29. Kalenderwoche) anbieten. Der Termin ist dabei abhängig vom Umfang der Impfstofflieferungen seitens des Landes Niedersachsen und der Terminkapazität im Gifhorner Impfzentrum. Die Kreisverwaltung bittet alle, zu ihrem geplanten Zweitimpftermin ins Impfzentrum zu kommen, um sich nach eingehender Beratung für eine der Varianten entscheiden zu können.


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