Nach Warntag: Hinweise aus der Bevölkerung kommen beim Landkreis an

30.500 Nutzer der NINA-Warn-App haben Infos zu Gifhorn abonniert – nicht alle hat die Warnung erreicht.

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Symbolfoto. | Foto: Pixabay

Gifhorn. Erst kürzlich fand der Kreiswarntag in Gifhorn statt. Seitdem seien einige Hinweise der Bevölkerung vor allem zu den Warn-Apps bei der Verwaltung eingetrudelt. Darauf macht der Landkreis jetzt in einer Pressemitteilung aufmerksam.



So habe die Behörde Hinweise erhalten, wonach Warnmeldungen über die gängigen Warn-Apps wie NINA und KatWarn nicht eingegangen seien. Durch diese Hinweise könnten die Systeme zur Bevölkerungswarnung weiter optimiert werden, erklärt der Landkreis.

Mögliche Fehlerursachen


Die Verwaltung erklärt erneut, dass Nutzer die entsprechenden Apps korrekt installiert und eingerichtet haben müssen, um eine gängige Fehlerquelle auszuschließen. Aber auch fehlender Mobilfunkempfang könnte dazu führen, dass die Apps die Warnung nicht ausspielen. Zudem dürften die Warn-Apps nicht mit dem Mobilfunkdienst „Cell Broadcast“ verwechselt werden – dieser sei nicht Teil der Übungen am Kreiswarntag gewesen.

Derzeit haben rund 30.500 Nutzer der NINA-Warn-App den Landkreis Gifhorn für dauerhafte Warnungen abonniert, teilt die Verwaltung mit. Hinzu kommen App-Nutzende, die das Kreisgebiet nicht dauerhaft ausgewählt haben, jedoch durch die Gewährung der Standortdaten bei einem Aufenthalt im Kreisgebiet über die App gewarnt werden.

Der Landkreis appelliert ausdrücklich an die Bevölkerung, die Warn-App zu installieren und die Nutzungshinweise zu beachten. Außerdem betont die Verwaltung, dass Warn-Apps im Ernstfall nicht das einzige Medium zur Information der Bevölkerung seien. Neben den ebenfalls über das Modulare Warnsystem angesteuerten Fernseh- und Radiosendern kommen auch vom Land bereitgestellte Durchsage- und Warneinrichtungen zur Bevölkerungswarnung zum Einsatz. Diese können mobil auf Einsatzfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr angebracht werden und die Bevölkerung im Gefahrenfall bedarfsgerecht im betroffenen Gebiet warnen. Auch dieses System der Bevölkerungswarnung wurde beim zurückliegenden Kreiswarntag getestet.

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