Provisorischer Zelt-Aldi: Nicht alle freuen sich darüber

Es gab Unmut über die Zelt-Lösung, denn ein Detail sei ein großes Ärgernis.

von


Symbolfoto.
Symbolfoto. | Foto: Axel Otto

Gifhorn. Nachdem der Aldi im Gifhorner Ortsteil Gamsen Mitte Juni komplett abgebrannt ist (regionalHeute.de berichtete), können sich die Einwohner nun über eine Notlösung freuen: Bis möglicherweise eine neue Filiale errichtet worden ist, erfolgt der Verkauf des Nahversorgers aus einem Zelt heraus. Doch das schmeckt offensichtlich nicht jedem.



Seit dem 21. August ist Aldi Nord an der Hamburger Straße 71 in Gifhorn wieder für seine Kunden da. Auf der Fläche neben dem abgebrannten Markt steht nun ein Verkaufszelt. Auf einer Verkaufsfläche von rund 750 Quadratmetern bietet Aldi dort das gewohnte Warensortiment an.

Um allerdings die Kühlung der Lebensmittel zu gewährleisten, ist der Einsatz einer Klimaanlage erforderlich. Kritiker hatten gegenüber unserer Redaktion darauf hingewiesen, dass diese nur mit extra Dieselgeneratoren betrieben werden könnte. Eine dauerhafte Lärmbelästigung wurde befürchtet. Ein Ärgernis, zumal es in der Nähe auch ein Vogelschutzgebiet geben würde. Doch was ist dran? regionalHeute.de fragte bei der Stadt nach.

Stadt beschwichtigt


Vorab stellte die Stadt klar: Es gibt gar kein Vogelschutzgebiet in der Nähe. Es würden sich hier nur das circa 810 Meter entfernte Naturschutzgebiet (NSG) „Ise mit Nebenbächen“ und das circa 560 Meter entfernte Landschaftsschutzgebiet „Ostheide“ befinden.

"Ein temporärer Kühlgenerator, der dem Stand der Technik und den Anforderungen im rechtskräftig festgesetzten Gewerbegebiet entspricht, hat keinen schädlichen Umwelteinfluss auf das Naturschutzgebiet", stellt die Stadt klar.

Außerdem wies man darauf hin, dass der Stadt bislang keine offiziellen Beschwerden zu Ohren gekommen seien.


mehr News aus Gifhorn


Themen zu diesem Artikel


Supermarkt Discounter Aldi