Gifhorn. Michael Znamiec, Standortleiter IAV Gifhorn und Bürgermeister Matthias Nerlich besiegelten am gestrigen Donnerstag den Mietvertrag, der den Brandschutz verbessert. Denn jetzt kann die Stadt auf dem Gelände von IAV die neue Löscheinheit Süd mit einem Löschfahrzeug, Technik und Ausrüstung errichten. Diese soll mit 27 ausgebildeten aktiven Feuerwehrmitgliedern die Ortsfeuerwehr Gifhorn unterstützen. 30 Freiwillige haben bereits ihr Interesse bekundet, heißt es in einer Mittteilung der Stadt.
Michael Znamiec und Matthias Nerlich unterstrichen die vertrauensvolle und unkomplizierte Zusammenarbeit für dieses Vorzeigeprojekt, mit dem beide Partner Neuland betreten haben. „Danke für die großartige Unterstützung. Das ist ein schönes Beispiel für eine gelungene Zusammenarbeit zwischen der Stadt und einem Unternehmen vor Ort“, lobte Nerlich. Die Umbauarbeiten in dem Mietobjekt beginnen bereits Anfang Februar. Im Sommer soll die Löscheinheit ihre Arbeit aufnehmen.
Schneller vor Ort
Damit erfülle die Stadt nun eines der wichtigsten Ziele des Feuerwehrbedarfsplans, den der Rat der Stadt im Juni 2020 beschlossen hat - nämlich die schnellere Erreichbarkeit für den Bereich südlich und südöstlich des Stadtzentrums mit den Gewerbegebieten „Am Allerkanal“ und „westliche Braunschweiger Straße“, dem Eyßelheideweg und dem Ortsteil Winkel.
Mehrere Optionen geprüft
Bei der Suche nach einer geeigneten Möglichkeit hatte die Stadt insgesamt fünf Optionen geprüft. Zusammen mit der IAV konnte die beste Lösung gefunden werden. Davon profitiert nun auch IAV, wie Dr. Joachim Senf, Bereichsleiter Facility Management IAV, betonte. Mit den neuen Technologien und Weiterentwicklungen im Bereich E-Mobilität, Batterietechnik und der Crashtest-Strecke sei es auch für IAV von Vorteil, mit der Feuerwehr im Hinblick auf die Belange des Brandschutzes zusammenzuarbeiten.

