Andreas Sikorski besichtigte Holzkirche




Der Förderverein für den Erhalt der Clausthaler Holzkirche e.V hatte den Präsidenten des Landesamtes, Andreas Sikorski, zu einer Führung durch Deutschlands größte Holzkirche eingeladen.
 Dieser schloss die Kirche sogar mit einem eigenen Schlüssel auf. Foto: Förderverein
Der Förderverein für den Erhalt der Clausthaler Holzkirche e.V hatte den Präsidenten des Landesamtes, Andreas Sikorski, zu einer Führung durch Deutschlands größte Holzkirche eingeladen.
 Dieser schloss die Kirche sogar mit einem eigenen Schlüssel auf. Foto: Förderverein | Foto: FGörderverein)



Clausthal. Traditionsgemäß gehört ein Schlüssel der Holzkirche ins Oberbergamt. Das soll die besondere Verbundenheit der Holzkirche mit dieser Behörde zum Ausdruck bringen. Aus dem „Oberbergamt“ ist längst das „Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie“ geworden, an der „Schlüsselgewalt“ jedoch hat sich nichts geändert.

So hat der Vorstand des Fördervereins für den Erhalt der Clausthaler Holzkirche e.V. jetzt den neuen Präsidenten des Landesamtes, Andreas Sikorski, zu einer Führung durch Deutschlands größte Holzkirche eingeladen.
 Hatte Andreas Sikorski bislang von seinem Amtssitz in Clausthal nur den Blick auf das beeindruckende Bauwerk genießen können, so durfte er es jetzt mit dem „eigenen“ Schlüssel aufschließen.

Unter der fachkundigen Führung von Bernd Gisevius erlebte der neue Präsident die Clausthaler Marktkirche. Zunächst wurde er in „seine“ Berghauptmannsloge“ geführt, einem einst prachtvollen Raum in der Empore, in dem seit dem späten 17. Jahrhundert die adeligen Bergoberen mit ihren Familien dem Gottesdienst folgten. Hier erläuterte ihm Restaurator Bernd Gisevius die Geschichte, Bedeutung und die baulichen und farblichen Besonderheiten dieses Raums und erklärte und zeigte die ersten Maßnahmen der vom Förderverein finanzierten Restaurierung.

Die anschließende Führung durch die Kirche offenbarte unter anderem die christliche Symbolik vieler baulichen Besonderheiten, zeigte aber auch, unter welch gravierenden Schäden die Kirche leidet, und welche dringend notwendigen Baumaßnahmen für den Erhalt der Kunstwerke im Inneren der Kirche vorgenommen werden müssen.
Willkommen im Förderverein!
Andreas Sikorski – in seiner Heimatgemeinde kirchlich stark engagiert - zeigte sich sehr beeindruckt von der Führung und ließ keinen Zweifel daran, dass diesem Besuch viele weitere folgen werden.
Der Förderverein freut sich, Andreas Sikorski als neues Mitglied begrüßen dürfen.


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