Carport brennt: 70 Feuerwehrleute müssen Wohnhaus schützen


Die rückwärtige Einsatzstelle in Immenrode wird ausgeleuchtet. Foto: Feuerwehr Goslar
Die rückwärtige Einsatzstelle in Immenrode wird ausgeleuchtet. Foto: Feuerwehr Goslar Foto: Feuerwehr Goslar

Goslar. Zahlreiche Einsatzkräfte verhinderten am Sonntagabend Schlimmeres im Immenröder Meierkamp. Dort brach im Anbau eines Carports ein Feuer aus. Personen wurden nicht verletzt. Das gab die Feuerwehr Goslar in einer Pressemitteilung bekannt.


Für die Feuerwehren Immenrode und Goslar erfolgte um 17:53 Uhr die Alarmierung. Gemeldet war ein brennendes Carport am Wendehammer der Sackgasse Meierkamp. Die Vielzahl der Anrufer und die Mitteilung, dass heller Feuerschein zu sehen ist, veranlasste die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zur nochmaligen Alarmierung. Zwei Minuten später erfolgte auch die Nachforderung der Feuerwehren Weddingen und Hahndorf zum gemeldeten Großfeuer. Einsatzleiter Frank Slotta berichtet, dass durch die Rauchentwicklung kaum noch Sicht im Meierkamp herrschte. Die Immenröder Brandschützer begannen ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus durch einen Löschangriff von außen zu verhindern. Ein Angriffstrupp des Goslarer Löschzuges drang wenige Augenblicke später in den Anbau des Carports ein. Dort fanden sie eine Gasflasche vor und verbrachten diese zum Kühlen in Sicherheit.

Rund 70 Einsatzkräfte rücken aus


Der Hausbesitzer und ein Nachbar hatten vor Eintreffen der Feuerwehr eigene Löschversuche unternommen. Vorsorglich erfolgte eine Untersuchung des Rettungsdienstes. Beide Männer waren Wohlauf. Nach wenigen Minuten konnte Goslars stellvertretender Stadtbrandmeister Frank Slotta das Feuer unter Kontrolle melden. Umfangreiche Nachlöscharbeiten nahmen noch viel Zeit in Anspruch. Dabei setzte die Feuerwehr auch eine Wärmebildkamera ein. Die Goslarer Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. Bis auf die Immenröder Brandschützer rückten die anderen Feuerwehren nach 90 Minuten wieder ein. Über die Schadenhöhe kann seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Durch umsichtiges agieren der Feuerwehr, konnte mit Verhinderung der Brandausbreitung ein Übergreifen des Brandes und somit Schaden am Wohnhaus verhindert werden.


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