Dauerhafte Bändchen sollen 2G-Kontrollen erleichtern

Zunächst werden 10.000 Bändchen für den Einzelhandel verteilt, die dann auch andernorts als Eintrittskarte dienen können.

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Symbolbild Foto: Pixabay

Goslar. Ab Samstag gilt wahrscheinlich im Einzelhandel in Niedersachsen die 2G-Regelung. Abgesehen von Läden zur Deckung des persönlichen Bedarfs wie Supermärkte oder Drogerien bekommen nur noch Geimpfte oder Genesene Zutritt zu den Geschäften. Goslars Innenstadtmanagerin, die Goslar Marketing GmbH (GMG) und die städtische Wirtschaftsförderung haben sich eine Lösung überlegt, um den Einzelhandel direkt zum Start zu unterstützen.


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„Wir stellen dem Goslarer Handel und Dienstleistungsunternehmen nachhaltige Stoffbändchen mit Goslar-Logo zur Verfügung“, sagt GMG-Geschäftsführerin Marina Vetter. Kundinnen und Kunden, die beim Betreten des Geschäfts ihre Corona-Genesung oder -Impfung nachweisen, bekommen vom Personal des jeweiligen Geschäfts ein Bändchen um das Handgelenk. Da es nicht ohne Schäden abgelegt und weitergegeben werden kann, dient es anschließend auch in anderen Goslarer Geschäften oder Gastronomiebetrieben als „Eintrittskarte“. Das heißt, wer sein Bändchen vorzeigt, kann damit mehrfache Kontrollen vermeiden. Bei Einrichtungen, in denen nach wie vor 2G-plus gilt wie beispielsweise bei körpernahen Dienstleistungen, muss natürlich zusätzlich der geforderte Testnachweis erbracht werden.

Weihnachtsmarkt-Bändchen kommen zum Einsatz


Zunächst werden am Freitag und Samstag die Stoffbändchen an die Goslarer Unternehmerinnen und Unternehmer ausgegeben. Sie können sie sich von 9 bis 16 Uhr an der Hütte links unter den Rathausarkaden gegen Vorlage des Personalausweises und Angabe des Unternehmens abholen. „Wir haben für den ersten Aufschlag erst einmal 10.000 Bändchen“, sagt Marina Vetter und erläutert den Hintergrund. „Das sind die Stoffbändchen, die wir für den Weihnachtsmarkt bereits geordert hatten.“ Nachschub ist bereits bestellt und wird in der kommenden Woche erwartet. Dann wird es weitere Ausgaben geben.

Trotz des Engpasses wolle man gleich am Samstag starten, erklärt Sandra Bogisch von der städtischen Wirtschaftsförderung. „Wir gehen da pragmatisch ran und steuern dann nächste Woche mit den Erfahrungen der ersten zwei Tage gegebenenfalls nach.“ Innenstadtmanagerin Ina Stelle richtet eine Bitte an alle Kundinnen und Kunden, die am Wochenende in Goslar bummeln und einkaufen: „Mit Blick auf die Nachhaltigkeit und auch die begrenzten Kapazitäten sollten die Bändchen dauerhaft getragen werden.“ Das bedeutet, wer in Goslar einkauft, zum Friseur oder essen geht, schneidet es abends nicht ab, sondern trägt es weiter am Handgelenk, um in den nächsten Tagen und Wochen nicht erneut kontrolliert werden zu müssen.


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