Hospitalisierungsinzidenz könnte 2G im Einzelhandel noch stoppen

Bleibt der Wert am Freitag unter 6, würde Niedersachsen in Warnstufe 1 zurückkehren. Es bleibt aber abzuwarten, was in der neuen Corona-Verordnung des Landes steht, die morgen veröffentlicht werden soll.

von Alexander Dontscheff


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Symbolbild Foto: pixabay

Niedersachsen. Der Niedersächsische Landtag hat in dieser Woche die rechtlichen Grundlagen für scharfe Corona-Maßnahmen in Warnstufe 3 geschaffen. Doch aktuell sieht es so aus, dass schon bald wieder Warnstufe 1 gelten könnte. Voraussetzung wäre, dass die Hospitalisierungsinzidenz auch am morgigen Freitag nicht höher als 6 liegt. Eine weitere Unwägbarkeit ist die neue Corona-Verordnung, die erst morgen vorgestellt und ab Samstag gelten soll.


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In der aktuell geltenden Corona-Verordnung heißt es, dass eine Warnstufe die Gültigkeit verliert, wenn der Leitindikator Hospitalisierungsinzidenz fünf Werktage in Folge den Grenzwert nicht mehr erreicht. Die Warnstufe würde dann am übernächsten Tag aufgehoben. Seit Montag liegt die Hospitalisierungsinzidenz in Niedersachsen unter der für Warnstufe 2 nötigen Schwelle von 6. Das heißt, bleibt der Wert am morgigen Freitag unter 6, würde Warnstufe 2 ab Sonntag nicht mehr gelten.

Besonderheit Hotspot-Regionen


Laut der Ankündigung der Landesregierung zur neuen Corona-Verordnung würde 2G im Einzelhandel erst bei Warnstufe 2 gelten. Auch mit 2G+ in der Gastronomie und auf dem Weihnachtsmarkt wäre es in Warnstufe 1 vorbei. Allerdings bleibt abzuwarten, was nun in der neuen Corona-Verordnung steht. Außerdem ist zu beachten, dass Städte und Landkreise mit einer Inzidenz über 350 als Hotspot-Regionen gelten. Hier können auch ohne Warnstufe schärfere Regeln eingeführt werden.


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