Diese Schule aus Goslar beackert jetzt ihr eigenes Gemüse

Die Adolf-Grimme-Gesamtschule erhält eine Unterstützung im Wert von 18.000 Euro, um am Programm GemüseAckerdemie teilzunehmen.

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Symbolbild | Foto: Sina Rühland

Goslar. Die Adolf-Grimme-Gesamtschule ist eine von 102 Schulen bundesweit, die jetzt eine Förderung über 18.000 Euro für das Bildungsprogramm GemüseAckerdemie von Acker erhält.



Über vier Jahre erleben Schüler dabei den gesamten Wachstumsprozess von Gemüsepflanzen, übernehmen Verantwortung für ihren Acker und erkennen, welche Auswirkungen ihr eigenes Handeln auf Natur und Umwelt hat. Sie erforschen natürliche Zusammenhänge hautnah, erweitern ihr Wissen über nachhaltige Landwirtschaft und entwickeln ein Bewusstsein für eine ressourcenschonende Zukunft, heißt es in einer Pressemitteilung vom Deutschen Kinderhilfswerk dazu.

Schüler erfahren, wo das Gemüse herkommt


Dieses unterstützt zusammen mit den Unternehmen Rossmann und Procter & Gamble dieses Projekt des Sozialunternehmens Acker.
"Kinder brauchen Kontakt mit der Natur, Bewegung und eine ausgewogene Ernährung, um sich zu entwickeln. Mit dem Bildungsprogramm ,GemüseAckerdemie' erfahren Schüler*innen, wo unsere Lebensmittel herkommen. Während sie auf einer Ackerfläche ihr eigenes Gemüse anbauen, wird ihr Interesse für die Natur geweckt. Beim Pflanzen, Mulchen und Ernten erwerben sie wertvolles Wissen über ökologische Zusammenhänge und die Lebensmittelproduktion. Und ganz nebenbei steigern sie ihre Wertschätzung für die Natur und natürliche Lebensmittel", sagt Dr. Christoph Schmitz, Gründer und Geschäftsführender Vorstand von Acker e.V.


Insgesamt 102 Schulen aus allen 16 Bundesländern wurden unter dem Dach der Initiative "Zukunft Mitgemacht" ausgewählt, rund 1,2 Millionen Euro werden zur Umsetzung innovativer Ideen für die Schule von morgen ausgeschüttet. Zudem bekommen zahlreiche Schulen, die in den letzten Jahren über die Initiative "Zukunft Mitgemacht" unterstützt wurden, eine Anschlussförderung für ihre Projekte, um eine langfristige Schulentwicklung zu garantieren.

"Mit der Initiative ,Zukunft Mitgemacht' möchten wir der jungen Generation neue Perspektiven im Schulalltag eröffnen. In unseren Schulen braucht es mehr denn je kreatives und kooperatives Arbeiten für neue Ideen und Denkweisen, so wie auch in der Arbeitswelt. Bildung ist für alle jungen Menschen und den Standort Deutschland entscheidend - für Forschung und Entwicklung, für Innovation und auch für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Auch deshalb ist das Thema Schulentwicklung ein echter Standortfaktor für Deutschland", sagt Bettina Fröhner, Senior Sales Director bei Procter & Gamble für die D-A-CH-Region.

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